Boateng über seine Schalke-Zeit: „Wie ein Faustschlag ins Gesicht“

Boateng denkt nicht gern an die Schalker Zeit zurückKöln – Kevin-Prince Boateng denkt vor dem Halbfinale im DFB-Pokal mit Eintracht Frankfurt bei seinem Ex-Klub Schalke 04 (Mittwoch, 20.45 Uhr/ARD und Sky) mit Schaudern an seine Zeit bei den Königsblauen zurück. Der 31-Jährige sah im Interview bei Sport1 seine zwei Jahre bei Schalke als Tiefpunkt seiner Karriere an.  

„Dort habe ich am meisten nachgedacht, es war wie ein Faustschlag ins Gesicht. Es ist die Realität, dass wenn alles gut läuft, alles super ist. Und wenn nicht, wird man fallen gelassen. Das war für mich so der Zeitpunkt“, sagte Boateng: „Ich kann heute stolz sein, dass ich da wieder rausgekommen bin und diese ganze Kraft, Traurigkeit, Energie und Aggressivität in etwas Positives umwandeln konnte. Es hat mir die Augen geöffnet über dieses Fußballgeschäft, wie schnell es gehen kann.“

Boateng war in der Saison 2013/14 vom italienischen Topklub AC Mailand zu Schalke gewechselt und absolvierte 60 Partien für den aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga. Im Mai 2015 wurde er vor dem 33. Bundesliga-Spieltag vom Verein beurlaubt. Der damalige Manager Horst Heldt begründete die Maßnahme aufgrund von „fehlender Körpersprache, die wir in den letzten 14 Tagen nicht gebrauchen können“. 

Boateng sagte bei Sport1 rückblickend zu seinem Aus auf Schalke: „Manchmal ist es vielleicht besser, sich zu trennen, weil man danach neue Wege gehen und sich weiterentwickeln kann.“ 

Nach der Trennung von Schalke wechselte der Deutsch-Ghanaer zurück zum AC Mailand. Im Sommer 2017 verpflichtete Eintracht Frankfurt Boateng ablösefrei vom spanischen Erstligisten UD Las Palmas.  (SID)

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