Podolski über Hector: „Eine geile Aktion“

Podolski unterstützt die Entscheidung von Jonas HectorKöln – Fußball-Weltmeister Lukas Podolski schwelgt nach der Entscheidung von Nationalspieler Jonas Hector, trotz des drohenden Abstiegs beim Bundesligisten 1. FC Köln zu bleiben. „Das ist von Hector jetzt auch eine geile Aktion“, sagte die FC-Ikone dem Express. Am Montag hatte der 27-jährige Hector seine vorzeitige Vertragsverlängerung bei Köln bis 2023 verkündet – trotz lukrativer Angebote anderer Klubs.

Podolski, der selbst als Nationalspieler 2004/05 für die Rheinländer in der 2. Liga gespielt hatte, lobte Hector: „Das ist ein ganz starkes Zeichen für unseren FC! Dieser Klub hat eben auch in der 2. Liga seinen Reiz. Das habe ich damals, nach meiner ersten Bundesliga-Saison, auch gespürt. Da habe ich Angebote ausgeschlagen, um beim FC zu bleiben.“ 

Hectors Platz in der deutschen Nationalmannschaft sieht Podolski nicht in Gefahr: „Ich glaube nicht, dass er dadurch große Probleme bei Joachim Löw bekommt. Ich kenne den Bundestrainer, er schätzt so etwas.“

Auch der ehemalige Meistertrainer Christoph Daum hat allergrößte Hochachtung vor der Entscheidung von Hector. „Ich finde es was ganz Außergewöhnliches, diese Verbundenheit in dieser Form auszudrücken, und es ist ein Signal für die Fans“, sagte Daum am Montagabend in der TV-Sendung „100 Prozent Bundesliga – Fußball“ bei Nitro. Daum: „Ich glaube, er hat sich das sehr gut überlegt und auch sicher mit dem Bundestrainer darüber gesprochen. Das hat möglicherweise den Ausschlag gegeben.“

Zur eklatanten Talfahrt seines Ex-Klubs Köln meinte Daum: „Im Moment des größten Erfolges wurden einige Fehler in der Analyse und in der Aufarbeitung gemacht.“ Man müsse immer wieder nach Verbesserungen streben und da seien einige Dinge unterlassen worden, „woraus sich eine Fehlerkette ergeben hat“, so der 64-Jährige: „Aber ich will hier keinen an die Wand nageln! Ich habe es auch nicht verstanden, warum man Jörg Schmadtke (Ex-Manager des 1. FC Köln, d.Red.), der hervorragende Arbeit geleistet hat, dort hat im Regen stehen lassen. Er war sicher nicht der Alleinschuldige.“ (SID)

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