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Handballer des Tages: Felipe (Hannover 96)

Leverkusen – Das passiert auch nicht alle Tage. Der Brasilianer Felipe hatte beim Gastspiel von Hannover 96 bei Bayer Leverkusen offenbar die Sportart verwechselt. Zweimal berührte der Verteidiger mit der Hand den Ball, was zwei Verwarnungen und in der Summe eine Gelb-Rote Karte nach sich zog.

„Er ist untröstlich“, sagte Hannovers Manager Horst Heldt nach dem Abpfiff über den Gemütszustand seines „Handballers“, der beinahe zum Matchwinner geworden wäre. In der 54. Minute war Felipe zum 2:1 erfolgreich, das bis Sekunden vor Schluss Bestand hatte, ehe Karim Bellarabi doch noch die Überzahl zum Ausgleich nutzen konnte.

Sein erstes Handspiel im eigenen Strafraum war dagegen folgenlos geblieben, da Wendell den Strafstoß nicht verwerten konnte. Schiedsrichter Patrick Ittrich entschied erst nach Sichtung der Video-Bilder auf Elfmeter. „Wo soll er denn mit seinem Arm hin?“, fragte anschließend Heldt, der seinem Pechvogel des Tages keinen Vorwurf machen wollte: „Das war einfach Pech.“

  (SID)

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