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Krawalle vor Lazio-Spiel: Fünf Eintracht-Fans festgenommen

Rom – Vor der Partie in der Europa League zwischen dem zweimaligen italienischen Fußballmeister Lazio Rom und Bundesligist Eintracht Frankfurt ist es am Donnerstag zu den befürchteten Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der römischen Polizei wurden fünf Eintracht-Fans festgenommen.

Den Frankfurter Anhängern wird vorgeworfen, für Krawalle in der Nähe des Stadio Olympico verantwortlich zu sein. Sie sollen unter anderem Knallkörper auf Lazio-Fans geworfen haben. Dabei habe es auch Verletzte gegeben. Zusammenstöße zwischen römischen und hessischen Problemfans wurden auch aus der Umgebung des Kolosseums gemeldet.

Im Hinblick auf das Spiel hat die römische Polizei scharfe Sicherheitsvorkehrungen ergriffen. Laut Polizeiangaben halten sich rund 9000 Frankfurter Fans in Rom auf, darunter seien 400 Hooligans.

Vom Stadion werden teilweise chaotische Zustände gemeldet, da zahlreiche Eintracht-Anhänger ohne Tickets die Eingänge belagern. Zudem sorgen die personalisierten Eintrittskarten für lange Abfertigungszeiten.

In den Tagen vor dem Spiel hatten die Eintracht-Verantwortlichen eine „Reisewarnung“ herausgegeben. „In Rom gibt es eine ganz grausame und stark aus dem rechtsextremen Bereich kommende Gruppe. Da hast du Hausverbot im Stadtteil“, hatte Eintracht-Präsident Peter Fischer gesagt. Er erinnerte an das Auswärtsspiel von Borussia Mönchengladbach im Jahr 2013, als drei Gladbacher in Rom niedergestochen worden waren. (SID)

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