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Algeriens Fußball: 300 Verletzte in vier Monaten

Algier – Algeriens Fußball wird weiter von einer Welle der Gewalt heimgesucht. Wie die Polizei des nordafrikanischen Landes am Sonntag mitteilte, wurden in den vergangenen vier Monaten bei Ausschreitungen rund um Spiele der drei höchsten Ligen rund 300 Personen verletzt, darunter cirka 200 Ordnungshüter. Ferner wurden im gleichen Zeitraum etwa 700 Personen wegen Gewalttaten verhaftet.

Schon seit Jahren gehört in Algerien Gewalt zum Fußball. Dabei kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen, aber auch Tätlichkeiten gegenüber Spielern und Polizisten. Laut der vorgelegten Statistik sind davon neun Prozent der Spiele in den drei Klassen betroffen, am schlimmsten ist die Bilanz in der ersten Liga. (SID)

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