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Watzke erwartet besseres deutsches Europacup-Abschneiden

Watzke erhofft sich deutsche Erfolge im EuropacupDortmund – Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (59) sieht den Grund für das schwache Abschneiden der deutschen Klubs in den Europacup-Wettbewerben in der vergangenen Saison vor allem in der fehlenden internationalen Routine der Starter 1. FC Köln, Hertha BSC und SC Freiburg in der Europa League begründet. 

„Weil die klassischen Europa-League-Starter der vergangenen Jahre – Leverkusen, Schalke, Gladbach – sich freigenommen hatten und Klubs reinkamen, die der Sache nicht gewachsen waren“, sagte Watzke der Funke-Mediengruppe: „Mit den jetzigen Startern in der Champions League und der Europa League sieht das schon anders aus.“ Allerdings habe auch die Borussia in der Champions League vor Jahresfrist nicht die Erwartungen erfüllt, so der Dortmund Klub-Chef.

Während Watzke und die Dortmunder seit 2010 ununterbrochen im europäischen Wettbewerb spielen, erlebt Christian Heidel, Sportvorstand bei Vizemeister Schalke 04, am Dienstag sein Debüt in der Champions League. „Ich merke, dass das eine noch viel größere Nummer als die Europa League ist. Ich spüre die Anspannung, aber nicht negativ, sondern positiv“, betonte Heidel: „Ins Stadion zu kommen und die Hymne zu hören – da freue ich mich riesig drauf.“

In der vergangenen Saison schied der BVB, der zum Auftakt auf den belgischen Meister FC Brügge trifft (21.00 Uhr/Sky), nach der Gruppenphase in der Königsklasse sieglos aus. „Richtig blamabel waren vor allem die beiden Unentschieden gegen Nikosia. Dafür hat man keine Argumente, keine Ausreden. Das war der Tiefpunkt“, sagte Watzke. 

Trotz der starken letzten Saison der Knappen denkt Heidel nicht, „dass die Leute in Istanbul, Moskau und Porto vor Angst vor uns zittern, nach unserem schlechten Bundesligastart noch weniger“. 

Dennoch ist der 55-Jährige vor dem Start gegen den FC Porto (21.00 Uhr/DAZN) trotz des blamablen Saisonstarts mit drei Niederlagen zuversichtlich. „Alle Klubs gehen mit der Hoffnung in die Vorrunde, auf Platz eins oder zwei zu landen. Das macht es so schwierig und so spannend“, sagte Heidel.  (SID)

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