Bierhoff: Frankreich-Spiel „wichtiges, gutes Zeichen“ pro Löw

Oliver Bierhoff (l.) mit Joachim LöwParis – DFB-Direktor Oliver Bierhoff wertet das Nations-League-Rückspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei Weltmeister Frankreich trotz der 1:2-Niederlage in der Diskussion um Bundestrainer Joachim Löw als „wichtiges, gutes Zeichen“. Der Auftritt in St. Denis habe „Mut gemacht, wir sind zufrieden, das habe ich auch bei Jogi gespürt“, sagte Bierhoff.

Löw (58) mache seinen Job auch im 13. Amtsjahr mit Leidenschaft, betonte Bierhoff, und habe sich nach dem WM-Desaster bewusst für den Neustart entschieden: „Er will das angehen und weiß, dass das ein Weg und Arbeit ist.“ Dabei klammere er sich nicht an seinen Posten. „Wenn er das Gefühl hat, dass es nicht mehr weiter geht, wäre er der Erste, der zurücktreten würde“, sagte Bierhoff.

Löw hat mit der DFB-Elf 2018 sechs Spiele verloren – und damit mehr als jemals ein deutscher Nationaltrainer zuvor in einem Kalenderjahr. „Bei der Bewertung eines Trainers geht man ja nicht immer nur von Ergebnissen aus, die natürlich in der Distanz kommen müssen“, sagte Bierhoff: „Vor allen Dingen will man eine Entwicklung sehen, dass Dinge, die trainiert oder eingefordert werden, auch umgesetzt werden.“

Diese Entwicklung sei bereits beim 0:3 in den Niederlanden am vergangenen Samstag in der ersten halben Stunde und erneut in Frankreich zu sehen gewesen. „Das war mit Sicherheit trotz des schlechten Ergebnisses ein gutes Ergebnis“, sagte Bierhoff (50) über die zweite Niederlage in der Nationenliga im dritten Spiel. (SID)

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