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Russlands WM-OK versteht Kritik an Turniervergabe nicht

WM-OK-Chef Alexej Sorokin weist Kritik zurückBerlin – Russlands WM-Organisationschef Alexej Sorokin hat Kritik an der Vergabe der Endrunde im Sommer (14. Juni bis 15. Juli) zurückgewiesen. „Wir haben ehrlich und offen alle Details auf den Tisch gelegt“, sagte der 46-Jährige im Gespräch mit deutschen Medien in der Russischen Botschaft in Berlin. „Dazu hatten wir derart starke Mitbewerber, die hätten nur darauf gewartet, dass Russland falschspielt.“

Alle Zusammenhänge mit der Bewerbung seien überprüft worden. „Nicht nur von einer speziellen FIFA-Kommission, sondern auch von etlichen Vertretern der Öffentlichkeit“, sagte Sorokin. Bei der WM-Vergabe hatte sich Russland unter anderem gegen die Bewerbungen aus Spanien/Portugal, Niederlande/Belgien und England durchgesetzt. Bis heute halten sich Bestechungsvorwürfe um die Vergabe der Weltmeisterschaft ins Riesenreich.

Bewiesene Dopingfälle in der russischen Nationalmannschaft negierte Sorokin. „Der FIFA-Präsident hat beim Konföderationen-Pokal bestätigt, es gebe keine bewiesenen Fälle“, sagte er: „Als Fan und Anhänger des russischen Sports kann ich die Vorwürfe auch nicht akzeptieren. Ich finde es unangenehm, dass immer wieder unbegründete Vorwürfe gegenüber Russland vorgebracht werden“. Der sogenannte McLaren-Report enthüllte Dopingvergehen im russischen Fußball. Demnach soll der gesamte Kader für die WM 2014 von Doping profitiert haben. Auch bei Urinproben im Rahmen des Confed Cups 2017 kam es zu Unregelmäßigkeiten. (SID)

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