Dank Herberger-Stiftung: Blindenfußball-Bundesliga wird fortgesetzt

Blindenfußball-Bundesliga wird bis 2020 fortgesetztFrankfurt/Main – Die Blindenfußball-Bundesliga hat eine Zukunft: Die Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) sowie dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die europaweit einzigartige Spielrunde für blinde und sehbehinderte Menschen bis 2020 fortsetzen. Das teilte die Stiftung am Donnerstag mit. Die Partnerschaft besteht bereits seit neun Jahren.

Mehr als die Hälfte des Budgets wird durch die Sepp-Herberger-Stiftung getragen. „Der finanzielle Einsatz unterstreicht den Stellenwert der Blindenfußball-Bundesliga für unsere Stiftungsarbeit“, betonte DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge, der auch die Stiftungsfinanzen verantwortet.

Mit der Spielserie wolle man „einer breiten Öffentlichkeit zeigen, zu welch beeindruckenden Leistungen blinde und sehbehinderte Menschen in der Lage sind“, fügte Osnabrügge an.

In den Jahren 2018 bis einschließlich 2020 sind pro Jahr fünf Spieltage geplant. Der Saison-Auftakt und -Abschluss finden dabei unter dem Motto „Mit Fußball in die Mitte der Gesellschaft“ auf zentralen öffentlichen Plätzen statt. 

Am 5. Mai 2018 startet die Blindenfußball-Bundesliga mit einem Stadt-Spieltag in Wangen im Allgäu in ihre elfte Saison. Drei weitere Spieltage finden jährlich auf Vereinsanlagen teilnehmender Klubs statt. Prominente Teams sind Borussia Dortmund, Schalke 04 sowie der amtierende deutsche Meister FC St. Pauli.

Für den Spielbetrieb stellen die Ligaträger für drei Jahre insgesamt rund 380.000 Euro zur Verfügung. Partner der Liga ist seit der Saison 2017 die Deutsche Telekom. (SID)

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