UEFA-Präsident Ceferin vor der Wiederwahl

Nyon – Der Slowene Aleksander Ceferin hat bei seiner angestrebten Wiederwahl als Präsident der europäischen Fußball-Union (UEFA) keinen Gegenkandidaten und steht damit vor einer zweiten Amtszeit. Auch Präsident Reinhard Grindel vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) tritt bei seiner Kandidatur für eine weitere Amtszeit als UEFA-Vertreter im Council des Weltverbandes FIFA ohne Konkurrenz an.

Weil bis zum Donnerstag kein Gegenkandidat zu Ceferin auf der offiziellen Nominierungsliste einging, ist der 51-Jährige bei der Wahl am 7. Februar 2019 in Rom der einzige Bewerber für das höchste Amt im Europa-Verband. Das bestätigte die UEFA.

Bereits Ende August war Ceferin von mehreren Nationalverbänden für eine erneute Wahl nominiert worden. In einem „offiziellen Antrag“ hatten ihm die Verbände aus Slowenien, Italien, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, den Färöern und Irland ihre Unterstützung zugesichert. Auch der DFB hatte sich wenig später klar für Ceferin ausgesprochen. 

Der frühere Anwalt war im September 2016 dem Franzosen Michel Platini nachgefolgt, der von der FIFA-Ethikkommission gesperrt wurde. 

Grindel war im April 2017 auf dem UEFA-Kongress in Helsinki für die zweijährige Restlaufzeit des Mandats seines zurückgetretenen Vorgängers Wolfgang Niersbach in das FIFA-Council gewählt worden. Die reguläre Amtszeit für den Sitz in dem 37 Personen umfassenden Gremium, das von FIFA-Präsident Gianni Infantino (Schweiz) geleitet wird, beträgt vier Jahre.  (SID)

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