1. FC Kaiserslautern hat wohl Investor in Aussicht

Kaiserslautern – Der vom Abstieg bedrohte Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern steht zumindest finanziell womöglich vor besseren Zeiten. Wie das SWR-Sportmagazin „Flutlicht“ berichtet, soll sich die Stadt Kaiserslautern in aussichtsreichen Verhandlungen über den Verkauf des Fritz-Walter-Stadions befinden. Laut „Flutlicht“ will der potenzielle Käufer auch in den FCK investieren.

Laut SWR will der Investor, bei dem es sich um ein nicht näher bezeichnetes „westeuropäisches Unternehmen“ handeln soll, auch bei einem Abstieg des FCK in die 3. Liga einsteigen. Im ebenfalls nicht genannten Budget soll sogar einberechnet sein, dass der FCK vier Jahre in Liga drei spielt.

Die interessierte Firma hat nach Angaben des Kaiserslauterer Oberbürgermeisters Klaus Weichel neben dem Stadion auch Interesse an einem benachbarten unbebauten Gelände von 45.000 Quadratmetern, dessen Besitz sich auf Stadt und Stadiongesellschaft aufteilt.

Über den Stand der Verhandlungen wollten gegenüber „Flutlicht“ weder Oberbürgermeister Weichel noch der 1. FC Kaiserslautern Angaben machen. FCK-Vorstandschef Thomas Gries sagte: „Wir sind aber noch fernab von irgendwelchen Unterschriften.“ Voraussetzung für einen Einstieg des Investors sei, dass der FCK seine Profiabteilung ausgliedert. Die Rheinpfalz berichtete, dass bislang nur „ein einziges“ Gespräch geführt worden sein soll.

Zudem treibt der Klub die Pläne der Ausgliederung des Profibereichs weiter voran. Sportlich wieder für positive Nachrichten zu sorgen, gehe nur, „in dem wir uns für Eigenkapital öffnen“, sagte Gries am Donnerstagabend. Für die Ausgliederung müssten 75 Prozent der Mitglieder stimmen. Bei der Jahreshauptversammlung am 3. Dezember will die Klubführung weitere Informationen geben.

Dann wird auch ein neuer Aufsichtsrat gewählt, weil Nikolai Riesenkampff, seit Ende 2015 Vorsitzender des Kontrollgremiums, und sein Stellvertreter Mathias Abel nicht mehr kandidieren. (SID)

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