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Dresden verurteilt Verhalten eigener Fans in Hamburg

Dresden – Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat das Verhalten einiger Dynamo-Anhänger beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli am 1. Dezember (1:1) scharf verurteilt. Im Gästeblock waren unter anderem sexistische Spruchbänder zu sehen gewesen, ein Mann zeigte den Hitlergruß, in den Sanitäranlagen entstand durch Vandalismus ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

„Ein frauenverachtendes Spruchband, Körperverletzungen, ein ‚Hitlergruß‘, das Werfen von Gegenständen und die komplette Zerstörung der Sanitäranlage im Gästeblock. So wie wir uns in anderen Situationen vor unsere Anhänger gestellt und diese verteidigt haben, genauso entschlossen kritisieren und verurteilen wir das nicht zu akzeptierende Fehlverhalten einiger Personen in Hamburg“, sagte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born.

Born und Geschäftsführer Ralf Minge hatten sich am Mittwoch mit Vertretern der aktiven Fanszene zu einem Gespräch im Rudolf-Harbig-Stadion getroffen. „Den finanziellen Schaden, der für unseren Verein entsteht, werden wir auf Täter umlegen, insofern wir diese ermitteln können“, sagte Born. Nach Dynamo-Angaben wurden bisher drei Personen identifiziert, denen schwerer Landfriedensbruch in einem Fall sowie Körperverletzung in zwei Fällen vorgeworfen werden. Die Ermittlungen zur Identifikation der Person, der das Zeigen eines Hitlergrußes vorgeworfen wird, laufen demnach noch.

Dynamo kündigte an, sich nach der Saison erneut mit Fans an einen Tisch setzen und Bilanz ziehen zu wollen. „Sollte es wider Erwarten zu weiteren Vorfällen in diesem Ausmaß in der laufenden Spielzeit kommen, wird die SGD unmittelbare Konsequenzen ziehen“, teilte der Klub mit. Unter anderem sei die Reduzierung des Kartenkontingents bei Auswärtsspielen möglich. (SID)

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