Flops der Hinrunde, Teil 1

Kickwelt FlopAnalog zu den Tops gibt es natürlich auch unsere Flops der Hinrunde. Gerade bei den „Aktiven“ ist es nicht ganz so einfach, die passenden Kandidaten auszuarbeiten, da oft Verletzungen eine Rolle spielen und dafür kann der jeweilige Spieler ja meistens selbst gar nichts. Trotzdem wagen wir uns auch an die Flops und haben folgende Kandidaten gefunden:

Kategorie Feldspieler:

Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04):

Nur fünf Tore erzielte Klaas-Jan Huntelaar in der Vorrunde der Bundesliga. Dazu kamen allerdings nochmal vier jeweils sehr wichtige Tore in der Champions League. Ist der Schalker damit überhaupt ein Flop? Ja, denn der holländische Nationalspieler kann viel mehr und im Vergleich zur Vorsaison verlief die bisherige Spielzeit auch sehr enttäuschend für den „Hunter“. Grund dafür könnte auch die Hängepartie um seine Vertragsverlängerung sein. Das scheint ja jetzt durch die unter anderem vom „kicker“ vermeldete Verlängerung bis 2015 vom Tisch zu sein. Wir sind uns ziemlich sicher, dass Huntelaar in der Rückrunde wieder aufdrehen wird und uns spätestens dann beweisen wird, dass diese Vorrunde ein Ausrutscher war.

Gerald Asamoah (Greuther Fürth):

13 Einsätze und kein Tor für einen Ex-Nationalstürmer sind defintiv ein schlechtes Arbeitszeugnis. Auch wenn sich Fürths Gerald Asamoah auch altersbedingt von Jahr zu Jahr auf dem absteigenden Ast befindet, war diese Hinrunde sinnbildlich für die „Kleeblätter“. Nichts klappte bei „Asa“, er dürfte seinem Karriereende ein Stück näher gerückt sein.

Granit Xhaka (Borussia M´gladbach):

Der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka kam als großer Hoffnungsträger nach M´gladbach. Beim FC Basel war er absoluter Leistungsträger, aber in der Bundesliga wurden ihm schnell Grenzen aufgezeigt. Man erkennt an seinen Anlagen, dass großes Potenzial in dem defensivem Mittelfeldspieler steckt, aber bisher ist es Lucien Favre nicht gelungen, dieses richtig einzusetzen. Seit Mitte der Hinrunde hat der erst 20-Jährige, den wohl auch die 8,5 Millionen Ablöse belasten dürfte, seinen Stammplatz verloren. Seitdem läuft es bei den „Fohlen“ wieder besser. Der 15-fache Nationalspieler sollte die Winterpause nutzen, sich wieder ans Team heran zu arbeiten.

Weitere Flops:

Aristide Bance (FC Augsburg)

Renato Augusto (Bayer Leverkusen)

Andrej Voronin (Fortuna Düsseldorf)

Eren Derdiyok (1899 Hoffenheim)

Luuk de Jong (Borussia M´gladbach)

Kategorie Torhüter:

Tim Wiese (1899 Hoffenheim):

Tim Wiese ist in unseren Augen DER Flop der Hinrunde. Der Ex-Nationalkeeper war mit einigen Patzern einer der „Garanten“ für den Absturz seines neuen Clubs 1899 Hoffenheim. Zunächst wollte er von Bremen zu einem Verein wechseln, der in der Champions League dabei sein sollte. Sogar Real Madrid wurde ins Gespräch gebracht. In Hoffenheim angekommen sprach der gebürtige Rheinländer gerne vom internationalem Wettbewerb als Ziel. Diesen Worten ließ er aber nur einige spielentscheidende Patzer folgen. Am Ende landete er nur auf der Ersatzbank. Wir sind gespannt, ob Marco Kurz wieder auf ihn bauen wird. Für Gesprächsstoff wird Wiese so oder so weiter sorgen beim „Retortenclub“.

Oka Nikolov (Eintracht Frankfurt):

Der Grund, dass Frankfurts Oka Nikolov hier auftaucht, heißt sicherlich in erster Linie Kevin Trapp. Der Ex-Lautern-Keeper schaffte nämlich das, was vorher viele Kollegen versuchten: den „ewigen Nikolov“ zu verdrängen. Trapp, der es fast auch in unsere Tops geschafft hätte, überzeugte von Anfang an mit starken Leistungen und Armin Veh hatte keinen Grund, den Oldie nochmal ins Tor zu stellen. Frankfurt kann aber froh sein, Nikolov in der Hinterhand zu haben. Sollte sich Trapp verletzen oder gesperrt werden, stünde der gebürtige Mazedonier sicherlich direkt wieder parat.

Kategorie Trainer:

Felix Magath:

Das System Magath ist erneut gescheitert und der Grund dafür waren nicht nur die schlechten Leistungen des Teams. Schon „auf Schalke“ scheiterte Magath wegen seines Despoten-Anspruchs und in seiner zweiten Amtszeit in Wolfsburg war mit Sicherheit auch das ein Grund für den Rauswurf. Auch wenn der Gefeuerte selbst schon wieder von Angeboten aus der Bundesliga spricht, denken wir nicht, dass er in absehbarer Zeit mit seinen etwas veralteten Methoden (besonders in der Spielerführung) ein Engagement im Oberhaus bekommen dürfte. Wir sehen seine Zukunft eher als Trainer einer ausländischen Nationalmannschaft oder bei einem ausländischen Ligaclub.

Markus Babbel:

Die gute Nachricht für Markus Babbel war sicherlich am Ende des Jahres, dass sein Tätowierer doch kein 1899-Logo auf seinen Körper brennen musste. Die schlechte Nachricht ist aber, dass Babbel erneut gescheitert ist. In Stuttgart scheiterte er am parallel zu absolvierenden Trainerschein, in Berlin an Michael Preetz und in Hoffenheim an der Doppelbelastung als Trainer und Manager und den damit unter anderem verbundenen Fehleinkäufen. Babbel wird früher oder später wieder auftauchen als Trainer und wir denken, dass er dann seine Erfahrung aus allen drei Rauswürfen mitnehmen wird.

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