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“Fall Toni Leistner”: eine Einschätzung

Toni Leistner hat gestern im Pokalspiel zwischen Dynamo Dresden und einem Verein Hamburger SV zu einer Handgreiflichkeit hinreißen lassen. Er wurde nach dem Spiel kurz vor einem Interview beim Bezahl-Sender Sky übelst von der Tribüne beleidigt. Diese These bestätigten mehrere Zeugen. Der HSV-Spieler stürmte dann eine circa zwei Meter hohe Mauer und packte sich den Übeltäter. Er schubste ihn und packte ihn am „Kragen“. Ein Schlag wurde nicht abgegeben – Ordner verhinderten eine weitere Eskalation.

Leistner erklärte später, dass seine Familie aufs Übelste beleidigt worden wäre. Andere Quellen erklärten, dass es hierbei um seine Frau ging, die gerade kurz vor der Geburt steht. Leistner selbst, der schon mehrere Jahre das SGD-Trikot trug, entschuldigte sich noch am Abend für sein Fehlverhalten und sagte, dass ihm so etwas normal nicht passieren darf.

Dynamo Dresden als Heimverein nahm seinen Ex-Spieler teilweise in Schutz und auch sonst ist das Medienecho bisher eher positiv, wenn es darum geht, ein mildes Urteil zu fällen. Das DFB-Sportgericht hat jedenfalls schon eine Untersuchung eingeleitet. Da der Vorfall nach dem Abpfiff stattfand, war dies jetzt nicht zwangsläufig – zumal auch Schiedsrichter Florian Badstübner nicht mehr auf dem Platz war.

Wir von Kickwelt haben eine ganz klare Meinung zum Thema: man sollte Leistner eine kleine Geldstrafe geben und ihn für zwei Pokalspieler sperren (ist ja eh beim HSV irrelevant) und die Sache damit vergessen. Allerdings ist eher nicht davon auszugehen und es ist zu befürchten, dass hier einmal mehr vom DFB ein Exempel statuiert wird.

Jetzt bleibt es also abzuwarten ob Leistner am Freitag beim Zweitligaauftakts des HSV gegen den Fortuna Düsseldorf spielen darf oder ob er nachträglich eine Sperre aufgebrummt bekommt. Ab 18:30 Uhr muss Leistners Mannschaft zeigen, dass die Lobeshymnen aus der Vorbereitung nicht schon jetzt Makulatur sind und es einen totalen Fehlstart in die Saison gibt.

Eine andere Baustelle ist beim HSV dagegen vom Tisch. Mit dem Düsseldorfer Unternehmen Orthomol wurde endlich ein neuer Trikotsponsor gefunden. Hier gab es in den letzten Wochen dem Vernehmen nach viele Gespräche, um einen Nachfolger für die Fluggesellschaft Emirates zu finden. Wahrscheinlich wurden dabei auch Gespräche mit Sportwettenanbietern geführt. So hatte Werder Bremen vor 14 Jahren schon einmal ein Unternehmen aus dieser Branche auf der Brust. Casino-Werbung fehlte bisher noch gänzlich im Profifußball auf den Trikots in Deutschland. Wer hier gute Anbieter finden möchte, sollte sich auf  https://mrcasinova.com/de/ informieren. Hier gibt es viele Anbieter mit ausführlichen Bewertungen.

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