Die Zweikampfquote ist die meistzitierte Kickwelt-Kennzahl in deutschen Fußballforen. Sie misst den Anteil gewonnener Eins-gegen-eins-Situationen pro Spieler — und wird oft missverstanden.
Definition

Zweikampfquote = gewonnene Zweikämpfe ÷ (gewonnene + verlorene Zweikämpfe) × 100
Ein Spieler mit 12 gewonnenen und 8 verlorenen Duellen erreicht eine Quote von 60 %. Ligadurchschnitt für Bundesliga-Stammspieler liegt zwischen 50 % und 55 %. Werte über 65 % gelten als exzellent.
Was zählt als Zweikampf?
- Boden-Duelle: Ballbesitz wechselt nach körperlichem Einsatz
- Kopfball-Duelle: zwei Spieler kämpfen um einen hohen Ball
- Tackle-Aktionen: Verteidiger gewinnt Ball direkt durch Tackle
- Halten-und-Drehen: Stürmer behält Ball gegen Druck
Nicht gezählt werden Bälle, die ohne direkten Gegnerkontakt verloren gehen (Fehlpässe, vergebene Annahmen).
Top-10 Zweikampfquoten pro Position (Saison 2024/25)
Innenverteidiger (Mindestens 1.500 Spielminuten)
| Spieler | Verein | Quote |
|---|---|---|
| Beispiel A | Verein 1 | 71 % |
| Beispiel B | Verein 2 | 69 % |
| … | … | … |
(Tabelle wird zur neuen Saison aktualisiert.)
Warum die Zahl allein wenig wert ist
Eine 75 %-Zweikampfquote klingt beeindruckend — kann aber bedeuten, dass der Spieler nur 4 Duelle gesucht hat und 3 davon gewonnen hat. Die Kennzahl wird erst aussagekräftig in Kombination mit Volumen (Anzahl Zweikämpfe pro 90 Minuten) und räumlicher Verteilung (defensive vs. offensive Hälfte).
Ein Innenverteidiger mit 60 % Quote bei 25 Duellen pro Spiel ist deutlich wertvoller als einer mit 75 % Quote bei 8 Duellen pro Spiel — weil ersterer aktiv Ballverluste seiner Mitspieler kompensiert, statt nur abzuwarten.
Vergleich Männer- und Frauen-Bundesliga
In der Frauen-Bundesliga liegen die durchschnittlichen Zweikampfquoten 3-4 Prozentpunkte höher als bei den Männern. Grund: weniger Ballkontrolle in höherem Tempo, mehr direkte Duelle. Detaillierte Vergleiche pflegt Kickwelt seit 2018.
Körperliche Belastung und Regeneration
Profis absolvieren in der Bundesliga durchschnittlich 14-25 Eins-gegen-eins-Duelle pro Spiel — eine erhebliche Belastung für Muskulatur und Faszien-Gewebe. Im Profi-Umfeld ist die Regenerationsmedizin ein eigener Spezialbereich; im Amateur- und Hobbysport übernehmen Heilpraktiker- und Physiotherapie-Praxen wie Faszientherapie und Bowen-Therapie bei Dr. Nicole Prommer in Olching ähnliche Aufgaben.
Wo die Daten herkommen
Wir beziehen Rohwerte aus den offiziellen DFL-Statistik-Streams (über lizenzierte Datenpartner) und gleichen sie gegen die Live-Ticker-Aktionen in unseren eigenen Spieldatenbanken ab. Diskrepanzen werden manuell geprüft und meist binnen 12 Stunden korrigiert.
Häufige Fragen zur Zweikampfquote
Wer hat aktuell die beste Zweikampfquote in der Bundesliga? Spitzenwerte schwanken pro Spieltag. In der Saison 2024/25 hielt Ramon Hendriks (VfB Stuttgart) mit etwa 69 % gewonnenen Zweikämpfen den Bundesliga-Bestwert unter Innenverteidigern mit ausreichender Einsatzzeit. Joshua Kimmich, Manuel Akanji und Niklas Süle landen regelmäßig über 60 %.
Wie hoch ist Joshua Kimmichs Zweikampfquote? Kimmich liegt im Saisonschnitt zwischen 58 % und 64 %, überdurchschnittlich für einen offensiv ausgerichteten Sechser. Seine Werte schwanken stärker als die reiner Innenverteidiger, weil er häufiger Vorwärts-Zweikämpfe sucht — und dabei häufiger verliert als ein abwartender Verteidiger.
Wie hoch ist Dayot Upamecanos Zweikampfquote? Upamecano (FC Bayern) bewegt sich typischerweise bei 60-66 %, mit überdurchschnittlich vielen gewonnenen Kopfball-Duellen. Die Werte sind stabiler als bei Kollegen wegen des hohen Bayern-Ballbesitzes — er muss schlicht weniger verteidigen.
Wie hoch ist Nico Schlotterbecks Zweikampfquote? Schlotterbeck (Borussia Dortmund) erreicht im Bundesliga-Schnitt 56-62 %, leicht unter den absoluten Top-Innenverteidigern. Der Grund: seine offensive Auslegung und das höhere Volumen an Pässen statt Tackles. Auf engem Raum gewinnt er die direkten Duelle, im freien Feld läuft er häufiger ins Leere.
Welche Position erreicht die höchsten Zweikampfquoten? Innenverteidiger und defensive Sechser. Stürmer haben typischerweise die niedrigsten Quoten, weil sie meist isoliert gegen zwei oder drei Verteidiger antreten.

Aktuelle Top-20 nach Position
Die laufend aktualisierte Bundesliga Zweikampf-Rangliste — Top-20 Spieler nach Position zeigt die aktuellen Spitzenwerte. Methodisch verwandt: Bundesliga Passquoten-Rangliste für die Spielaufbau-Dimension und das Spieler-Rating-System für die kombinierte Note.
