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Wird er die Bayern verlassen? Nationaltorwart Neuer

Berater Kroth stellt Neuers Zukunft in München infrage

München – Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer (33) macht seine Zukunft bei Bayern München offenbar auch von künftigen Großtransfers des deutschen Rekordmeisters abhängig. Das ließ Neuers Berater Thomas Kroth (59) im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung durchblicken. Es gehe für die Bayern darum, die Lücke zu Europas Top-Klubs zu schließen.

„Manuel ist erfolgsorientiert“, sagte Kroth: „Mein Eindruck ist, dass der Abstand zu den vier englischen Top-Teams schon gravierend ist und der Münchner Kader aktuell noch nicht entsprechend – also konkurrenzfähig – aufgestellt ist, um auch die Ziele von Manuel ernsthaft anzugehen.“

Neuer wolle mit der Nationalmannschaft noch „die Europameisterschaft gewinnen“, auf Vereinsebene sei nach 2013 aber auch ein zweiter Triumph in der Champions League das Ziel. Wenn Neuer daher merke, „der FC Bayern klotzt ran, dann wird er noch mal richtig aufblühen“.

Der Vertrag des früheren Schalkers, der schon seit 2011 das Bayern-Tor hütet, läuft noch bis 2021. Ein anschließendes Karriere-Ende mit dann 35 Jahren sei aber kein Thema.

„2021 will er nicht aufhören“, sagte Kroth, daher käme „jetzt die Phase, in der er sich entscheiden muss: Wie geht es perspektivisch weiter? Die Vertragsverlängerung und ein Karriereende beim FC Bayern ist natürlich das naheliegende Modell. Aber nicht das einzige.“ Neuer „will und braucht eine Aufgabe, ein fixes Ziel“, sagte Kroth. (SID)

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One comment

  1. Die Bayern sind auf Manuel Neuer nicht angewiesen. Es gibt genug andere Torhüter in den Europäischen Ligen die nicht schlechter sind.

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