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In Gladbach fand das erste Bundesliga-Geisterspiel statt

Bild: DFL plant stark abgespeckte Geisterspiele

Köln – Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs anscheinend nur mit dem Allernötigsten. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge wären bei weiteren Geisterspielen in jedem Stadion inklusive beider Mannschaften (in normaler Stärke) und dem Ordnungspersonal 239 Personen erlaubt, davon 126 im Innenraum.

Beispielsweise dürfte jedes Team noch von acht Trainern, Betreuern und Ärzten begleitet werden, nur vier Balljungen wären in den leeren Stadien zugelassen. 36 Personen würden eine normale TV-Übertragung gewährleisten, insgesamt 70 Ordnerinnen und Ordner auch vor den Arenen Fan-Treffen verhindern. 

Beim Geisterderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln (2:1) waren am 11. März etwa 600 Personen im Stadion gewesen. Zu diesem Zeitpunkt waren lediglich Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt. Vor dem Stadion versammelten sich jedoch Hunderte Gladbach-Fans, um den Sieg zu feiern.

Der Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Liga ist aufgrund der Corona-Pandemie bis mindestens zum 30. April ausgesetzt. Die DFL plant, die Saison bis zum 30. Juni regulär mit allen Spielen zu beenden. (SID)

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