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Julian Weigls Handspiel sorgt für große Diskussionen

Diskussion des Tages: Handspiel von Julian Weigl (Borussia Dortmund)

Berlin – Lucien Favre verstand die Welt nicht mehr. Als Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) auf Handelfmeter entschieden hatte, weil Dortmunds Julian Weigl zuvor der Ball nach einem Schuss von Herthas Ondrej Duda an den Arm geprallt war, brach beim Trainer von Borussia Dortmund der ganze Frust über die unklaren Kriterien bei der Handspiel-Regel heraus.

„Diese Regel ist dumm, dumm, dumm“, wetterte der Schweizer bei Sky und wollte sich gar nicht mehr beruhigen. „Wer hat diese Regel erfunden? Leute, die keine Ahnung von Fußball haben, sorry“, wurde der BVB-Coach nach dem 3:2-Sieg bei Hertha BSC für seine Verhältnisse ungewöhnlich ausfallend.

Was war passiert? Weigl hatte den Arm wohl als Schutz hochgezogen, um den Ball nicht ins Gesicht zu bekommen. Er vergrößerte dabei aber nicht die Körperfläche, dennoch zeigte Welz sofort auf den Punkt. Auch ohne Videobeweis. Herthas Salomon Kalou verwandelte sicher zur 2:1-Führung der Berliner. Favre war fassungslos: „Eine Schande, als Fußballer kannst du das nicht akzeptieren.“ (SID)

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