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Müller hofft auf mehr Klimaneutralität der Bundesliga

Entwicklungsminister Müller: “Das wäre ein starkes Signal”

Berlin – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller fordert die Fußball-Bundesliga auf, in den nächsten Jahren mehr auf Nachhaltigkeit zu setzen und den Klimaschutz voranzutreiben. “Der DFB und die Bundesliga sollten vorangehen und sich ein komplett neues Image geben. In den nächsten Jahren sollten sie klimaneutral werden und auf Nachhaltigkeit setzen”, sagte Müller dem SID: “Das wäre ein starkes Signal in Deutschland und der Welt.”

In der Bundesliga gibt es bereits viele Bemühungen, klimaneutral zu arbeiten. Der VfL Wolfsburg hat beispielsweise effiziente Wasserhähne verbaut und spart so jährlich 800 Kubikmeter Trinkwasser. Zudem gibt es eine vegane Currywurst im Stadion. Rekordmeister Bayern München recycelt 90 Prozent der Abfälle und bietet wiederverwendbare Trinkbecher an. In Frankfurt bringt eine klimaneutrale Straßenbahn mit Ökostrom die Fans zum Stadion.

Dennoch wirken die Anstrengungen der Klubs häufig ambivalent. Die Klimaschutzberatung CO2OL hatte 2019 zusammen mit dem Deutschlandfunk ausgerechnet, dass an einem Spieltag rund 120 Tonnen C02 von den Fans produziert werden – soviel verursachen sonst zehn Bundesbürger in einem ganzen Jahr. Vor allem die An- und Abreise sowie der Konsum inklusive entstehendem Müll schaden dem Klima. (SID)

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