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Seit 2019 Sportvorstand: Thomas Hitzlsperger

Hitzlsperger: “Niemand darf erwarten, dass wir die Liga rocken”

Köln – Sportvorstand Thomas Hitzlsperger vom Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart warnt vor zu großen Erwartungen in der kommenden Saison. “Wir sind nicht mit lautem Hurra aufgestiegen, niemand darf erwarten, dass wir die Liga rocken. Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben, wenn wir bestehen wollen”, sagte der Ex-Nationalspieler dem kicker.

Das Saisonziel sei bei den Schwaben der Klassenerhalt. “Wir müssen erst den Nachweis erbringen, dass wir in der nächsten Saison die Liga halten können”, sagte Hitzlsperger, das sei “die oberste Maxime. Wir wollen in der Bundesliga bleiben”, so der 38-Jährige.

Die Coronakrise bringe für den VfB “erhebliche” Einschnitte mit sich. Hitzlsperger bestätigte, dass der Personaletat um mindestens zehn Prozent geringer ausfallen und sich der Transferetat um einen zweistelligen Millionenbetrag reduzieren werde. “Die wirtschaftlichen Kennzahlen sind wie bei fast jedem Unternehmen dramatisch”, sagte er der Bild-Zeitung.

Die Kaderplanung für die kommende Saison sei dadurch erschwert, aber “nicht mehr oder weniger, als sie das auch bei anderen Klubs ist”, erklärte Hitzlsperger. Wirtschaftlich sei man weiterhin in einer angespannten Lage, und “auf keinen Fall über den Berg. Der Aufstieg ist sportlich eine super Sache. Aber finanziell hat sich nicht viel verändert.”

Der WM-Dritte von 2006 lobte den neuen von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und ihrem Chef Christian Seifert ausgehandelten TV-Vertrag, “aber unterm Strich stehen bereits nächste Saison geringere finanzielle Mittel zur Verfügung als ursprünglich angenommen. Wir wissen nicht, wann wieder Zuschauer ins Stadion dürfen. Uns brechen die Einnahmen weg.” (SID)

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