Startseite / News / Bundesliga / Müller: “Ein Trend, der mich nicht glücklich macht”
Thomas Müller saß zuletzt fünfmal in Folge auf der Bank

Müller: “Ein Trend, der mich nicht glücklich macht”

München – Rio-Weltmeister Thomas Müller sieht seine Zukunft im Lichte der “Not-am-Mann”-Diskussion nicht zwingend bei Bayern München. “In den vergangenen fünf Spielen war ein Trend zu erkennen, der mich nicht glücklich macht. Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir meine Gedanken machen. Dafür bin ich einfach zu ehrgeizig”, sagte der 30-Jährige dem kicker.

Die Sport Bild hatte am Mittwoch berichtet, dass der ehemalige Nationalspieler angeblich über einen Abschied vom deutschen Fußball-Rekordmeister nachdenkt. Es sei in den vergangenen Tagen “wild spekuliert”, worden, so Müller: “Daran werde ich mich nicht beteiligen.”

Mit seiner aktuellen Situation beim FC Bayern sei er “absolut nicht” zufrieden. “Ich bin gerade erst 30 Jahre alt geworden, topfit und hungrig auf Erfolge – mit dem Verein, aber auch persönlich. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich dem Team mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz weiterhelfen kann”, sagte Müller. Er werde im Konkurrenzkampf nicht lockerlassen.

Von den Aussagen von Trainer Niko Kovac sei er “natürlich überrascht” gewesen. “Aber ich bin bei so etwas nicht so empfindlich. Es gab mit dem Trainer bereits ein Vieraugengespräch. Damit ist die Geschichte für mich ausgeräumt”, sagte Müller. Die Entwicklung habe er aber “so nicht erwartet”.

Müller fehlte fünf Mal in Folge in der Startelf und brachte es in dieser Spielzeit bisher nur auf 450 Pflichtspielminuten. Sein Vertrag in München läuft noch bis 2021. Müller spielt bereits seit der D-Jugend für die Bayern. “Jetzt geht es darum, den Fokus wieder voll auf das Sportliche zu legen, um die nächsten Wochen mit dem FC Bayern erfolgreich zu gestalten”, sagte er. (SID)

auch interessant

Kosten-Streit: Weniger Gästefans im Weser-Stadion?

Streit um Polizeikosten: Weniger Gästefans im Weser-Stadion?

Bremen – In der Debatte um die Übernahme von Polizeikosten prüft Fußball-Bundesligist Werder Bremen die …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.