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Nagelsmann widerspricht Berichten über Trainingsmoral

Nagelsmann wehrt sich gegen Berichte über schlechte Trainingsmoral

Zuzenhausen – Trainer Julian Nagelsmann setzt sich gegen Medienberichte über die angeblich schlechte Trainingsmoral bei der TSG Hoffenheim zur Wehr. Anders als vielfach berichtet, habe seine Mannschaft nicht „tagelang schlecht trainiert“, sagte der 31-Jährige vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Tabellenführer Borussia Dortmund. Seine Aussagen in der Vorwoche seien dahingehend falsch aufgefasst worden.

„Mir wird da zu viel reininterpretiert. Deshalb gibt es jetzt in Zukunft weniger Aussagen von mir“, kündigte Nagelsmann an. Mit seiner Kritik nach dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf („Zu Beginn der Woche haben wir ganz schlecht trainiert. Wir sind kein europäisches Spitzenteam, das drei Tage nicht richtig trainieren muss.“) habe er sich vielmehr auf „das Auslaufen“ nach dem 4:2-Auswärtssieg beim SC Freiburg bezogen.

Generell sei die Situation beim Tabellenachten nicht so schlecht, wie sie teilweise dargestellt werde – auch von ihm selbst, wie Nagelsmann anmerkte. „Es ist nicht alles grau“, sagte er: „Wir hinken ein bisschen dem eigenen Anspruch hinterher. Aber wir hatten im letzten Jahr in einer ähnlichen Phase eine ähnliche Situation. Da standen wir sogar noch zwei Punkte schlechter da.“

Beim BVB muss Hoffenheim unter anderem auf Abwehrchef Kevin Vogt verzichten, der eine Oberschenkelzerrung erlitten hat. Die Partie beim Tabellenführer sei „eines dieser besonderen Spiele“, meinte Nagelsmann, der mit der TSG in dieser Saison noch kein Spiel gegen ein Team aus den Top 5 der Liga gewonnen hat: „Neben einer sehr guten Mannschaft und einem sehr guten Trainer haben sie auch ein fantastisches Publikum.“ (SID)

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