Bei Nürnberg soll es einige Veränderungen geben

Nürnberg: Interimstrainer Schommers will vieles verändern

Nürnberg – Neues Trainerteam, kein Sportdirektor – und zumindest in Teilen eine andere Mannschaft: Das Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg stellt vor dem Duell mit dem Tabellenführer Borussia Dortmund am Montag (20.30 Uhr/Eurosport-Player) alles auf null.

„Es wird Veränderungen geben“, sagte Interimstrainer Boris Schommers, der die verunsicherten Franken gemeinsam mit der Club-Ikone Marek Mintal betreuen wird: „Sowohl in der Aufstellung als auch in der Art und Weise, wie wir spielen.“ Ihm seien „Intensität, Freude und Leidenschaft“ wichtig: „Ich fordere die Spieler nicht nur im physischen, sondern auch im kognitiven Bereich.“

Das Team habe den Wechsel positiv aufgenommen und sich in den ersten Trainingseinheiten vernünftig präsentiert. Zudem habe längst niemand mehr das 0:7-Debakel beim BVB am fünften Spieltag im Kopf: „Das war unser erstes Spiel gegen einen großen Gegner. Das gehört zur Entwicklung dazu.“ In den folgenden 16 Spielen hat Nürnberg nur sieben Punkte geholt. 

Aus dem Vollen schöpfen kann Schommers am Montagabend personell nicht. Der brasilianische Innenverteidiger Ewerton absolvierte wegen eines Magen-Darm-Infekts nur ein leichtes Training, Georg Margreitter und Kevin Goden werden wegen muskulärer Probleme fehlen. Auch auf Virgil Misidjan muss der Club verzichten: Seine Frau erwartet ein Kind.

Die Sportdirektoren-Suche in Nürnberg ist nach der Entlassung von Andreas Bornemann in vollem Gange. Erst in der Folge wird sich auch die Trainerfrage entscheiden: Der neue Mann soll den Nachfolger des geschassten Aufstiegstrainers Michael Köllner auswählen. (SID)

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