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Aytekin wurde für den Dahoud-Platzverweis kritisiert

Platzverweis von Dahoud: Aytekin vermisst nachträglich Gelassenheit

Köln – Im Rückblick auf den umstrittenen Platzverweis für Fußballprofi Mahmoud Dahoud hätte sich Schiedsrichter Deniz Aytekin “etwas mehr innere Gelassenheit” gewünscht. “Dann hätte ich ihn nicht vom Platz gestellt. Ich muss allerdings ganz klar sagen, dass ich dieses Abwinken einfach nicht möchte”, sagte der 43-Jährige im Interview mit dem Deutschlandfunk.

Der bereits verwarnte Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund hatte am 25. September bei der 0:1-Niederlage der Westfalen bei Borussia Mönchengladbach wegen einer wegwerfenden Geste die Gelb-Rote Karte gesehen. Für diese Entscheidung war der Bundesliga-Unparteiische insbesondere von den Gästen stark kritisiert worden.

Aytekin hätte nach eigener Aussage keine Probleme damit, seine Entscheidungen auf dem Spielfeld per Mikrofon zu erklären: “Je mehr Transparenz, desto weniger Theater.” In Sportarten, wo dies schon praktiziert werde – wie im Rugby und im Football – hätten Schiedsrichter generell ein besseres Standing, so der FIFA-Referee.

     (SID)

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