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Hasan Salihamidzic lässt sich nicht unter Druck setzen

Salihamidzic: „Kein Druck“ wegen ausbleibender Top-Transfers

München – Sportdirektor Hasan Salihamidzic spürt angesichts der immer gespannteren Erwartungen eines Top-Transfers bei Bayern München keine Last auf seinen Schultern. „Das ist für mich kein Problem. Wir haben noch viel Zeit und arbeiten an einigen Sachen. Ich spüre keinen Druck“, sagte er am Freitag.

Auf die Frage, ob es zu Wunschspieler Leroy Sane inzwischen Kontakt gegeben habe, wollte sich der 42-Jährige nicht äußern. „Ich werde keine Wasserstandsmeldungen abgeben zum Transfermarkt“, wiederholte er die jüngste Aussage von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Grundsätzlich sei es heutzutage „nicht einfach“, neue Stars zu bekommen, ergänzte er: „Unsere Mannschaft zu verstärken bedeutet, was Besonderes zu holen.“ Und das koste nunmal Geld.

Die Vermutung, der Münchner Kader könnte angesichts der hohen Ansprüche zu dünn sein, wies Salihamidzic zurück. „Wir lagen, was die Einsatzzeiten angeht, in den letzten Jahren mit dem schmalen Kader richtig“, sagte er, „man muss dem Trainer die Möglichkeit geben, gute Stimmung zu haben – nicht nur Theater. Deshalb der schmale Kader.“

Viel Lob gab es vom Sportdirektor für Neuzugang Benjamin Pavard. „Benji ist sehr flexibel. Er bringt Spielintelligenz mit, Vororientierung, sehr geschicktes Defensivverhalten gepaart mit einer sehr guten Technik. Und er hat mit der französischen Nationalmannschaft eine sensationelle WM gespielt und ihr entscheidend geholfen, den Titel zu gewinnen“, sagte Salihamidzic.

Pavard, der für 35 Millionen Euro von Absteiger VfB Stuttgart kam, glaubt nicht, dass dieser Schritt zu groß sein könnte. „Ich bin es auch in der Nationalmannschaft gewohnt, gewinnen zu müssen. In Stuttgart war es schwierig, aber Bayern macht mir keine Angst“, sagte der 23-Jährige.

Pavard betonte zudem, dass es falsch gewesen sei, noch ein Jahr beim VfB zu bleiben, „der Abstieg setzt mir noch heute zu“. Dank Stuttgart sei er jetzt aber „hier beim besten Klub in Deutschland“. (SID)

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