Kingsley Coman musste am Spielfeldrand behandelt werden

Schreck des Tages: Kingsley Coman (Bayern München)

München – Es sah gar nicht gut aus, als Kingsley Coman nach einem Zweikampf in der Schlussminute liegen geblieben und nach längerer Behandlung seines linken Fußes in die Kabine gehumpelt war. Die Bayern befürchteten bereits Schlimmeres. „Er hat Schmerzen. Es sieht nicht gut aus“, sagte Trainer Niko Kovac. „Wenn er am Sprunggelenk behandelt wird, jagt es uns immer schon einen Schauer über den Rücken“, meinte Mats Hummels.

Doch es blieb diesmal bei einem kurzen Schrecken: Am Samstag gaben die Münchner nach bangen Stunden Entwarnung. Der 22 Jahre alte Franzose hatte sich beim 3:2 (2:2) des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Derby beim FC Augsburg nicht schwerwiegend verletzt. Coman sei für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) beim FC Liverpool „eine Option“, teilten die Bayern vielmehr mit.

Zum Glück: Man habe auch in Augsburg gesehen, „was für ein herausragender Spieler er ist. Immer wenn er fit ist, kann er einen Riesenunterschied machen“, lobte Hummels den pfeilschnellen und trickreichen Flügelspieler. Coman hatte gegen den FCA zwei Tore erzielt und war der mit Abstand beste Bayern-Akteur gewesen.

Erst im Dezember war der Nationalspieler zurückgekehrt, nachdem er sich im ersten Saisonspiel gegen Hoffenheim die Syndesmose gerissen hatte. Schon einige Male zuvor war Coman in seiner jungen Karriere von Verletzungen gebremst worden.

Wegen seines Verletzungspechs hatte er vor Wochen bereits über ein mögliches Karriereende gesprochen. „Wenn ich eine dritte Operation brauche, glaube ich nicht, dass ich es machen würde. Wenn ich mich wieder verletzen würde… Genug ist genug“, sagte er in der TV-Sendung Telefoot. Er werde dann „ein anderes Leben führen“. Später jedoch hatte Coman die Aussagen relativiert. (SID)

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