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Die Frankfurter feierten einen klaren 5:0-Sieg

Sieg gegen Augsburg: Frankfurt stellt Rückrunden-Startrekord ein

Frankfurt/Main – Eintracht Frankfurt hat den Traumstart ins neue Jahr dank der Doppelpacker Timothy Chandler und Filip Kostic veredelt und seinen 50 Jahre alten Rückrunden-Startrekord in der Fußball-Bundesliga eingestellt. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann gegen Angstgegner FC Augsburg mit 5:0 (1:0) und bleibt nach dem dritten Sieg im vierten Rückserien-Spiel ungeschlagen.

Chandler (37./48.) brachte die Gastgeber vor 48.800 Zuschauern komfortabel in Führung. Andre Silva (55.) und Kostic (89./90.) erhöhten für die Eintracht, die durch den erst dritten Sieg gegen den FCA im achten Heimspiel an den Gästen (26 Punkte) vorbeizog und mit 28 Zählern auf Rang neun kletterte – zehn Punkte zum Auftakt in die Rückrunde fuhren die Hessen zuletzt in der Spielzeit 1969/70 ein.

“Es war ein sehr guter Auftritt gegen einen Gegner, gegen den wir nicht gerne spielen. Das war ein klares Statement und ein ganz wichtiger Sieg für uns”, sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic bei DAZN.

Bei der Eintracht gab Winter-Neuzugang Stefan Ilsanker ein unauffälliges Startelfdebüt. Zudem lag Hütter mit der Nominierung Chandlers und des Ex-Augsburgers Dominik Kohr goldrichtig. Auf der Gegenseite feierte Torjäger Alfred Finnbogason sein lang ersehntes aber schwaches Startelf-Comeback nach über zweimonatiger Zwangspause wegen einer Schulterverletzung.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen beide Mannschaften sehr schleppend ins Spiel. Wie aus dem Nichts fand FCA-Topscorer Florian Niederlechner dann den völlig freistehenden Ruben Vargas, der an Eintracht-Keeper Kevin Trapp scheiterte (9.).

Auf beiden Seiten summierten sich in einer mauen Anfangsphase viele Ungenauigkeiten im Kurzpassspiel, ebenso fehlte Tempo im Spielaufbau. Frankfurt versuchte es immer wieder mit langen Bällen oder Flanken von Kostic, die keinen Abnehmer fanden.

Dann wurde es vor dem Tor der Gäste auf einmal gefährlich: Nach einer Hereingabe von Evan N’Dicka behielt FCA-Torwart Tomas Koubek bei einem Kopfball von Chandler (32.) die Oberhand – nur Augenblicke später machte es Chandler nach einem schönen Pass in die Tiefe von Kohr, der zuvor nicht ins Spiel gefunden hatte, mit einem platzierten Abschluss unter die Latte besser.

Es war der Startschuss für eine deutlich ansehnlichere Schlussphase der mageren ersten Hälfte. Denn auch die Gäste aus der Fuggerstadt wurden aktiver und hatten sehr gute Chancen zum Ausgleich. Niederlechner prüfte aus spitzem Winkel Trapp, der mit dem Pausenpfiff nochmals die Führung für die Gastgeber gegen Finnbogason mit einer Blitzreaktion auf der Linie festhielt (45.).

Jene Blitzreaktion gelang nach dem Seitenwechsel der Eintracht. Nachdem Koubek einen Fernschuss von Kohr über das Tor gelenkt hatte, blieb der tschechische Nationaltorhüter bei der folgenden Ecke gegen den platzierten Kopfball von Chandler machtlos.

Der FCA geschockt, die SGE wie losgelöst und mit der Vorentscheidung durch Silva per Kopf nach mustergültiger Vorarbeit des starken und auffälligen Kostic. Gegen enttäuschende Augsburger, die ein Aufbäumen komplett vermissen ließen, brannte in der Schlussphase nichts mehr für Frankfurt an. (SID)

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