Markus Söder hält Geisterspiele künftig für vertretbar

Söder: Kein „Blankoscheck“ für Fußball – RKI muss zustimmen

Köln – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die Austragung von Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga bald wieder für vertretbar – allerdings unter strikten Bedingungen. „Die Liga hat, für mich überraschend, ein sehr detailliertes Konzept vorgelegt. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben. Es lohnt, das zu überprüfen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag in der ARD-Nachrichtensendung Tagesthemen.

Allerdings könne nicht von einem „Blankoscheck“ für den Fußball die Rede sein, führte Söder aus. Die Hygienemaßnahmen müssten ständig überprüft werden, auch kleinere Vereine die Auflagen einhalten, der Personenkreis müsse kontrollierbar sein.

„Ich kann mir vorstellen, dass wir uns von Spieltag zu Spieltag entwickeln“, erklärte Söder weiter. Neben den Bundesländern und dem Gesundheitsministerium müsse auch das Robert Koch-Institut (RKI) mit seiner Expertise das Konzept prüfen. „Letztlich muss das RKI sein Go geben“, sagte Söder. (SID)

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