Der Schalker Kader umfasst 28 Spieler -  Also 6 zu viel

Studie: Idealer Kader mit 16 Profis plus 4 Nachwuchsspieler

Frankfurt am Main – Im Idealfall besteht der Kader eines Fußball-Bundesligisten aus 16 Profis mit hohem Marktwert sowie vier Spielern aus der eigenen Jugend. Dies geht aus der Bachelorarbeit des ehemaligen Bundesliga-Profis Benjamin Kessel hervor. Gemäß der durchgeführten Studie vereinnahmen 16 Spieler 90 Prozent der Gesamtspielzeit auf sich. Bei einer durchschnittlichen Kadergröße von 32 kamen in der Regel sechs Profis gar nicht zum Einsatz.

Aufgrund dieser Erkenntnisse empfiehlt Kessel, eine Kadergröße von 22 nicht zu überschreiten. Es bestehe „kein Zusammenhang zwischen der Größe eines Kaders und dem sportlichen Erfolg“, sagte Kessel, mittlerweile in der Nachwuchsabteilung des Zweitligisten Eintracht Braunschweig tätig. Lediglich in der eng getakteten Pandemie-Spielzeit 2020/21 habe ein größerer Kader tendenziell auch zu einer besseren Platzierung geführt. 

Im Zuge seiner Arbeit im Studiengang „Sportbusiness Management“ an der IST-Hochschule für Management hatte Kessel in den Spielzeiten von 2018/2019 bis 2020/2021 insgesamt 54 Mannschaften und knapp 3670 Spieler anhand der Kriterien sportlicher Erfolg, Kadergröße, Marktwert sowie Einsatzzeit der einzelnen Spieler untersucht. (SID)

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