Marco Reus trifft - BVB mit weiteren Verletzten

BVB von Verletzungspech geplagt

Dortmund – Marco Reus gingen die Erklärungen für derart großes Verletzungspech aus. „Ich bin eigentlich ein positiver Mensch, aber das ist schwer zu akzeptieren, sowas“, sagte der Kapitän von Borussia Dortmund nach dem 3:0 (2:0) gegen den FC Kopenhagen zum Auftakt der Champions-League-Saison.

Der ohnehin schon arg ausgedünnte BVB-Kader wurde erneut geschwächt – und das doppelt. Stammtorhüter Gregor Kobel fiel wegen eines Muskelfaserrisses aus: In den kommenden, extrem intensiven Wochen wird Alexander Meyer (zuvor Jahn Regensburg) im BVB-Tor stehen. Zudem musste Thorgan Hazard mit einer Oberschenkelverletzung früh ausgewechselt werden.

„Das ist brutal ärgerlich. Brutal ärgerlich. Es ist nicht so, dass wir nicht jeden Stein umdrehen“, sagte Trainer Edin Terzic. „Daran werden wir arbeiten.“

Die Liste der Rekonvaleszenten wird länger und länger. Dauerhaft fehlen Mahmoud Dahoud und Jamie Bynoe-Gittens (beide Schulter-OP) sowie Mateu Morey (Meniskus-OP). Donyell Malen (muskuläre Probleme) und Karim Adeyemi (Zehenverletzung) sollen laut Terzic immerhin bald aufs Feld zurückkehren. Der krebskranke Sebastien Haller war erstmals wieder im Stadion, wird aber bei weiterhin guter Genesung wohl frühestens im neuen Jahr wieder spielen können. 

Für den BVB geht es am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga bei RB Leipzig weiter, es folgt das schwierige Champions-League-Spiel bei Manchester City am 14. September. Nach dem Revierderby gegen Schalke 04 am 17. September ist Länderspielpause. (SID)

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