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Trainer Marco Rose denkt nicht an die Vergangenheit

Rose will von Rache für Büchsenwurf nichts wissen: “Neues Kapitel”

Mönchengladbach – Gladbach-Trainer Marco Rose will vor dem Champions-League-Duell mit Inter Mailand nichts von einer möglichen Rache für das legendäre Büchsenwurf-Spiel 1971 wissen. “Rächen ist ein großes Wort. Ich weiß, dass es für Rainer Bonhof immer noch ein großes Thema ist. Aber nach so vielen Jahren können wir auch drüber schmunzeln. Morgen wird dann ein neues Kapitel geschrieben”, sagte der Borussia-Coach auf der Pressekonferenz in Mailand.

Am 20. Oktober 1971 hatte die Borussia im Europapokal der Landesmeister 7:1 gegen Inter gewonnen. Weil Roberto Boninsegna am Bökelberg aber von einer Getränkedose getroffen wurde, annullierte die UEFA später das Ergebnis. Der heutige Vizepräsident Bonhof war als Spieler auf dem Platz dabei.

Boninsegna beteuert bis heute, nicht geschauspielert zu haben. “Die Dose hat mich am Kopf getroffen und ich bin bewusstlos zu Boden gefallen”, sagte der heute 76-Jährige zu Wochenbeginn dem SID. Er hoffe, am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) im Stadion dabei sein zu können.

Rose warnte derweil erneut vor Inter. “Als wir angefangen haben, uns mit Inter zu beschäftigen, habe ich Videomaterial von unserem Analysten bekommen und ihn gefragt, warum er mir ein Best-of gegeben hat. Er meinte nur: Das ist Inter. Sie haben unglaublich viel individuelle Klasse”, sagte Rose. (SID)

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