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Atalanta führte bis zur 90. Minute gegen PSG

“Sturz vom Fußball-Olymp”: Atalanta verarbeitet das Drama

Rom – Für Atalanta Bergamo war das Drama von Lissabon wie ein Stich ins Herz. “Ein zerstörter Traum! Einen winzigen Schritt vor dem Sieg muss Atalanta kapitulieren”, schrieb die Gazzetta dello Sport nach dem 1:2 der Italiener im hochspannenden Champions-League-Viertelfinale gegen Paris St. Germain, aber: “Atalanta hat bewiesen, auf höchstem Niveau spielen zu können.”

Der “Sturz vom Fußball-Olymp”, der ja noch gar nicht erreicht war, schmerzte gewaltig. Der Corriere dello Sport verglich das Spiel in seinem Verlauf mit den späten Gegentoren sogar mit dem traumatischen 1:2 von Bayern München gegen Manchester United im Champions-League-Finale 1999. “Fußball kann unglaublich grausam sein”, kommentierte Tuttosport.

Trainer Gian Piero Gasperini wahrte bei aller Enttäuschung die Fassung. “Schade, wir waren so nahe am Sieg dran”, sagte er. “Wir haben wirklich daran geglaubt. Es waren ein paar Kleinigkeiten, ein paar Momente, ein paar Situationen, Dinge eben, die darüber entscheiden, wer weiterkommt – und wer nicht. Aber ich kann meinen Spielern nur danken.” (SID)

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