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Champions League: Berti Vogts gefällt der neue Modus

Vogts schwärmt vom neuen Champions-League-Format

Bonn – Europameistermacher Berti Vogts hat lobende Worte für den coronabedingten neuen Modus in der diesjährigen Champions League mit der Finalrunde der besten acht Teams in Lissabon parat. “Die Königsklasse verpackt in eine Mini-WM. Das ist genau das, was wir brauchen – auch zukünftig”, schrieb der ehemalige Fußball-Bundestrainer in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de.

Der 73-Jährige sieht absolute Vorteile zum bisherigen Modus. Laut Vogts ist “die altbewährte Gruppenphase der Champions League für mich wie ein Stück Kuchen – lecker. Doch erst wenn ich Schlagsahne drüber schmiere, schmeckt mir der Kuchen überragend. Die neue Mini-WM ist wie eine gut geschlagene, frische Sahne. Der alte Modus mit Hin- und Rückspiel wirkt dagegen fast ein bisschen angeschimmelt”.

Der Weltmeister von 1974 plädiert allerdings für die kommenden Jahre für zwei Änderung. Erstens: “Die Viertelfinalpartien müssen wieder im altbewährten Modus ausgetragen werden. Denn bis dorthin schaffen es immer wieder auch Überraschungsteams – wie in dieser Saison Bergamo. Solchen Klubs das Recht auf ein Champions-League-Viertelfinale in ihrer Stadt – dem vielleicht größten Spiel der Vereinsgeschichte – zu verwehren, wäre falsch.”

Zum Zweiten: “Zusätzlich sollte man ein Spiel um den dritten Platz einführen. Zum einen wäre dies aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, zum anderen würden die Verlierer der Halbfinals nicht nur für eine Partie anreisen müssen.” (SID)

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