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Gregoritsch (l.) stellte den Spielverlauf auf den Kopf

„Die schlechtere Mannschaft“: Augsburg happy über Pokal-Dusel

Kiel – Matchwinner Michael Gregoritsch lächelte ein bisschen gequält – aber den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals nahm der Angreifer des FC Augsburg natürlich nur zu gerne mit. „Wir waren sicherlich die schlechtere Mannschaft, der Sieg ist absolut glücklich“, sagte Gregoritsch, nachdem er Augsburgs einzige Chance bei Zweitligist Holstein Kiel genutzt und den Bundesliga-15. zum zweiten Mal nach 2010 in die Runde der letzten Acht geschossen hatte.

„Es hat nicht viel gepasst bei uns, aber das ist vielleicht auch der Situation geschuldet“, sagte Gregoritsch, nachdem im hohen Norden unter anderem Alfred Finnbogason, Jan Moravek, Koo Ja-Cheol und Jonathan Schmid verletzt passen mussten und der FCA mit sechs Spielern antrat, die 21 Jahre oder jünger sind. „Kiel hat ein richtig starkes Spiel gemacht, aber wir sind einfach froh, im Viertelfinale zu sein“, sagte Gregoritsch, der sein Team mit dem späten Treffer (85.) erlöste. Zuvor hatten die starken Störche zahlreiche gute Möglichkeiten ausgelassen.

Manager Stefan Reuter wollte deshalb hinterher auch nicht so schnell zur Tagesordnung übergehen. „So viele hochkarätige Chancen für Kiel dürfen wir nicht zulassen. Es war ein extrem schlechtes Spiel unserer Mannschaft“, schimpfte der 52-Jährige: „Wir dürfen uns hier nicht so präsentieren.“

Für das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky) forderte Reuter eine Reaktion. „Es ist zwingend erforderlich, dass wir uns nahezu in allen Bereichen deutlich steigern. Werder Bremen wird solche Chancen nicht liegen lassen“, sagte er. (SID)

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