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Der VfL Bochum setzt sich erst in der Verlängerung durch

Ideenlose Bochumer wenden Blamage in Wuppertal ab

Wuppertal – Aufsteiger VfL Bochum hat eine Woche vor dem Bundesligastart einen heftigen Stimmungsdämpfer gerade noch abgewendet und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Mannschaft von Trainer Thomas Reis siegte beim Regionalligisten Wuppertaler SV durch einen Treffer von Robert Tesche (111.) erst in der Verlängerung mit 2:1 (1:1, 0:1).

Zuvor hatten die Bochumer große Probleme mit dem Außenseiter, den Semir Saric in der regulären Spielzeit in Führung gebracht hatte (23.). Simon Zoller hatte vor 4990 Zuschauern den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich besorgt(53.). Wuppertals Kevin Rodrigues Pires sah kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte (119.).

„Wuppertal hat uns das Leben verdammt schwer gemacht. Am Ende brauchst du auch das Quäntchen Glück, aber ich denke, dass wir uns ab der 46. Minute diesen Sieg verdient haben“, sagte Reis.

Vor dem Spiel hatte der Bochumer Coach betont, dass man den Klassenunterschied unter Beweis stellen wollte – doch davon war zu Beginn wenig zu sehen. Der Bundesligist fand keine Lösungen gegen die kompakte Fünferkette der Gastgeber, die frech nach vorne spielten. 

Die Wuppertaler, die ihr erstes DFB-Pokalspiel seit 13 Jahren bestritten, waren das klar bessere Team und nutzten ihre Überlegenheit: Erst scheiterte Marco Königs noch freistehend an Bochums Torwart Manuel Riemann (20.), doch zwei Minuten später traf Saric zum 1:0.

Der Bundesligist wurde nach dem Rückstand aktiver, agierten aber weiterhin ideenlos. Neuzugang Elvis Rexhbecaj setzte seinen Schuss zu hoch an (31.), auch Takuma Asano verzog seinen Abschluss (38.). Mit einer verdienten Führung für den WSV ging es in die Pause.

Reis reagierte in der Halbzeit zweimal und brachte unter anderem Flügelstürmer Christopher Antwi-Adjei für den glücklosen Gerrit Holtmann – und dieser Wechsel sollte sich sofort bezahlt machen. Antwi-Adjei brach auf links durch und bediente Zoller, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste (54.). Und der VfL blieb in der Folge dran: Wieder war es Antwi-Adjei, der eine gute Chance einleitete, doch Asano traf freistehend aus wenigen Metern nur die Latte (60.).

Die Kräfte bei den Gastgebern schwanden zunehmend, der Favorit aus Bochum übernahm die Spielkontrolle. Zoller verfehlte nach einem wilden Ausflug von WSV-Torwart Sebastian Patzler das leere Tor aus 35 Metern (70.). 

Der WSV rettete sich in die Verlängerung, in der die Wuppertaler das Spiel offen halten konnten. Routinier Tesche traf dann aber zum umjubelten Sieg für den Favoriten (110.). (SID)

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