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Toni Leistner und Tony Jantschke helfen Jugendverein

Leistner telefoniert mit Dynamo-Fan: “Sache ist aus der Welt”

Dresden – Neuzugang Toni Leistner hat nach seinem Ausraster nach dem Pokal-Aus des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV beim Drittligisten Dynamo Dresden Reue gezeigt. “Ich entschuldige mich in aller Form für mein Verhalten und kann nur versprechen, dass mir – egal, was mir an Beleidigungen an den Kopf geworfen wird – so etwas nie wieder passieren wird”, schrieb Leistner am späten Montagabend nach der 1:4-Niederlage bei Instagram.

Ein Video zeigt den Innenverteidiger, wie er auf die Zuschauerränge steigt, einen Dynamo-Fan am Kragen packt und diesen zu Boden stößt. “Ich bin nach dem Spiel von der Tribüne meiner Heimatstadt aus massiv beleidigt worden. Damit kann ich normalerweise umgehen. Doch dann ging es extrem unter die Gürtellinie gegen meine Familie, meine Frau und meine Tochter. In dem Moment sind mir die Sicherungen durchgebrannt”, erklärte Leistner den Vorfall: “So etwas darf mir dennoch niemals passieren.”

Der Dynamo-Fan widersprach derweil Leistners Darstellung. “Er rechtfertigt seinen Ausraster damit, dass ich seine Familie beleidigt haben soll. Das war definitiv nicht der Fall. Um die Familie ging es mit keinem Wort. Es waren die üblichen Phrasen, die Fans nach so einem Spiel von sich geben”, sagte der namentlich nicht genannte Anhänger dem News-Portal Tag24.

Leistner ist in Dresden geboren und spielte von 2010 bis zum Zweitligaabstieg 2014 bei den Sachsen, die sich bei Twitter auf die Seite des HSV-Spielers schlugen. “Es ist einfach nur beschämend, dass Toni Leistner derart von einem Fan seines Heimatvereins nach dem Spiel beleidigt wurde”, hieß es in einem Statement: “Wir suchen die Person, weil wir diesen Vorfall so nicht stehen lassen wollen.” Ein Dank gehe an 99,9 Prozent der Stadionbesucher für die Unterstützung.

“Toni Leistner ist ein Dresdner Junge, der sein Herz am rechten Fleck hat”, schrieb Dynamo zudem: “Weiter geht’s, Toni!”

Die aufsehenerregende Auseinandersetzung zwischen Toni Leistner und einem Fan des Drittligisten Dynamo Dresden nach dem Pokal-Aus des Hamburger SV in Sachsen ist offenbar beigelegt. Nachdem HSV-Neuzugang Leistner schon am Montagabend öffentlich Reue für sein Verhalten gezeigt und sich entschuldigt hatte, räumten er und der Dresdner Anhänger den Streit 24 Stunden später persönlich aus.

“Wir haben telefoniert und die Sache untereinander geklärt”, sagte Leistner laut einer Twitter-Mitteilung seines Vereins: “Er hat genau wie ich seinen Fehler eingesehen. Ich nehme seine Entschuldigung an, zwischen uns ist die Sache damit aus der Welt.”

Ein Video zeigt den Innenverteidiger, wie er auf die Zuschauerränge steigt, einen Dynamo-Fan am Kragen packt und diesen zu Boden stößt. “Ich bin nach dem Spiel von der Tribüne meiner Heimatstadt aus massiv beleidigt worden. Damit kann ich normalerweise umgehen. Doch dann ging es extrem unter die Gürtellinie gegen meine Familie, meine Frau und meine Tochter. In dem Moment sind mir die Sicherungen durchgebrannt”, erklärte Leistner den Vorfall: “So etwas darf mir dennoch niemals passieren. Ich entschuldige mich in aller Form für mein Verhalten und kann nur versprechen, dass mir – egal, was mir an Beleidigungen an den Kopf geworfen wird – so etwas nie wieder passieren wird”, schrieb Leistner kurze Zeit später bei Instagram.

Der Dynamo-Fan hatte Leistners Darstellung widersprochen. “Er rechtfertigt seinen Ausraster damit, dass ich seine Familie beleidigt haben soll. Das war definitiv nicht der Fall. Um die Familie ging es mit keinem Wort. Es waren die üblichen Phrasen, die Fans nach so einem Spiel von sich geben”, sagte der namentlich nicht genannte Anhänger dem News-Portal Tag24.

Leistner ist in Dresden geboren und spielte von 2010 bis zum Zweitligaabstieg 2014 bei den Sachsen, die sich bei Twitter auf die Seite des HSV-Spielers schlugen. “Es ist einfach nur beschämend, dass Toni Leistner derart von einem Fan seines Heimatvereins nach dem Spiel beleidigt wurde”, hieß es in einem Statement: “Toni Leistner ist ein Dresdner Junge, der sein Herz am rechten Fleck hat.” (SID)

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