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KFC Uerdingen droht ein Drei-Punkte-Abzug

3. Liga: DFB-Präsidium bestätigt Punktabzug für Uerdingen

Köln – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hält an dem ausgesprochenen Drei-Punkte-Abzug gegen den abstiegsbedrohten Drittligisten KFC Uerdingen fest. Das DFB-Präsidium wies eine Beschwerde der Krefelder zurück und bestätigte damit die Entscheidung des DFB-Spielausschusses, der gemäß der Spielordnung einen Antrag des Klubs auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens während der laufenden Saison geahndet hatte.

Der KFC hatte nach dem angekündigten Abschied des Investors und Präsidenten Michail Ponomarew im Januar ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Normalerweise ist in solchen Fällen ein Abzug von neun Punkten in der laufenden Drittliga-Saison vorgesehen. Aufgrund der Corona-Krise gilt noch bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 eine Ausnahmeregelung.

Die abgezogenen Punkte eingerechnet, steht der KFC Uerdingen derzeit mit 33 Zählern auf Tabellenplatz 16. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur zwei Punkte. Ob es eine Zukunft in der 3. Liga geben könne, hänge “von vielen Faktoren ab – insbesondere aber von einem verlässlichen und finanzstarken Investor”, sagte Uerdingens Sprecher Thomas Feldmann dem SID. (SID)

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