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3. Liga: Daniel Sauer (m.) ruft zu Geschlossenheit auf

Kurzarbeit in Köln und Würzburg

Würzburg – Fußball-Drittligist Viktoria Köln geht wegen der wirtschaftlich schwierigen Situation geschlossen in Kurzarbeit. Die Maßnahme betrifft nach Klubangaben die Mannschaft, die Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle.

“Alle haben mitgezogen. Das zeigt, wie viel Solidarität bei uns im Verein herrscht”, sagte Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH: “Für die Zukunft von Viktoria Köln war das ein ganz wichtiges Signal.” Außerdem habe der Klub einen Einkaufsstopp verhängt und weitere Investitionen auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.

Ligakonkurrent Würzburger Kickers ging zur vorübergehenden Sicherung der insgesamt 160 Arbeitsplätze im Stammverein ebenfalls in Kurzarbeit. Damit reagieren die Würzburger auf die Einnahmeausfälle infolge der Spielpause aufgrund der Coronakrise. Für die ausgegliederte Lizenzspieler-Abteilung befinde sich der Vorstand “in finalen Gesprächen”.

“Für uns war es der allerwichtigste Faktor, dass wir vorerst alle Arbeitsplätze sichern können”, sagte der Vorstandsvorsitzende Daniel Sauer: “Wir sind in tage- und nächtelangen Gesprächen alle Szenarien mehrmals durchgegangen. Die aktuelle Entscheidung, den Weg in die Kurzarbeit anzutreten, ist für alle Beteiligten die Bestmögliche.” (SID)

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