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Essener Vorstand befürwortet zweigleisige 3. Liga

Essen – Vorstand Marcus Uhlig vom Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen hat sich für eine zweigleisige 3. Liga ausgesprochen. “So wie es aussieht, wird sich nach Corona einiges ändern im Fußball, also macht es doch vielleicht Sinn, diese Veränderungen in eine Richtung zu vollziehen, die dem Sport dienlich ist, und gewisse ‘Fehler im System’ zu eliminieren. Dazu zählt selbstverständlich auch der Übergang vom Amateur- zum Profisport”, sagte Uhlig im Interview mit dem Werkstatt-Verlag.

Laut Uhlig könnte die kommende Saison dafür als Blaupause dienen, sollte die laufende Spielzeit wegen der Corona-Pandemie nicht beendet werden können. “Die Lösung, in der kommenden Saison mit 24 Mannschaften in die Drittliga-Saison oder gar mit einer zweigeteilten 3. Liga zu starten, könnte sinnvoll werden”, sagte Uhlig, der in der aktuellen Situation eine Chance sieht, “eine saubere Trennung zwischen Profi- und Amateurfußball” herbeizuführen. 

In der Regionalliga sei “die Schere aktuell riesengroß”, betont Uhlig. Es gebe reine Profiklubs wie Essen, den 1. FC Saarbrücken oder Energie Cottbus, aber ebenso “wirklich kleine Klubs, die strukturell reine Amateurvereine sind und das auch bleiben wollen”. In seinem Idealszenario gäbe es zwei drittklassige Ligen mit jeweils 24 Mannschaften. “Bedeutet: 23 Heimspiele. Die damit verbundenen Mehreinnahmen überkompensieren bei weitem die Mehrkosten”, rechnet Uhlig vor. (SID)

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