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Claus Schromms Forderungen wurden vom DFB abgelehnt

Streit um TV-Gelder: DFB wirft Drittligisten „Wettrüsten“ vor

München – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Kritik einiger Drittliga-Klubs im Streit um die TV-Vermarktung zurückgewiesen. Wie der Verband gegenüber der Abendzeitung München erklärte, gehöre es zur Realität, „dass sich einige Klubs am gegenseitigen Wettrüsten in den Spielerkader beteiligen und damit hausgemachte Risiken eingehen“. Eine Eingliederung der 3. Liga in den Verantwortungsbereich der Deutschen Fußball Liga (DFL) stehe nicht zur Debatte.

Laut DFB werden über die Vermarktung zentraler Ligarechte jährlich mehr als 20 Millionen Euro „und somit über eine Million Euro pro Klub“ ausgeschüttet. Die Drittliga-Klubs profitieren dagegen nicht von den immensen TV-Geldern, die von der DFL an Erst- und Zweitligavereine verteilt werden.

Dies hatten einige Drittligisten unlängst kritisiert. „Die 3. Liga bräuchte circa drei Prozent der von der DFL ausgehandelten 1,5 Milliarden Euro für die TV-Vermarktung. Das sollte dem deutschen Fußball diese höchst attraktive Dritte Liga wert sein“, hatte Unterhachings Trainer Claus Schromm im Gespräch mit der AZ gesagt. Der DFB teilte mit, dass er diese Forderungen derzeit jedoch nicht für realistisch halte. (SID)

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