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Frankfurter Fans zündeten gegen Mailand Pyrotechnik

Nach Pyro-Ärger in Mailand: Eintracht-Ultras äußern sich selbstkritisch

Frankfurt/Main – Angesichts des drohenden Fan-Ausschlusses für das Europa-League-Viertelfinale bei Benfica Lissabon hat eine einflussreiche Ultra-Vereinigung von Eintracht Frankfurt Selbstkritik geübt und eine Aufarbeitung der Vorkommnisse während des Auswärtsspiels bei Inter Mailand angekündigt. In einer rund um die Bundesliga-Partie gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) verbreiteten Stellungnahme verurteilte die Organisation „Ultras Frankfurt 97“ die Geschehnisse im San Siro und kündigte „interne Konsequenzen“ an. 

Insbesondere der Einsatz von Leuchtspurpatronen sei für die nach Abpfiff „eisige“ Stimmung unter den Anhängern verantwortlich gewesen, heißt es weiter: „Wir übernehmen die Verantwortung dafür.“ Eine kleine Gruppe unter den Eintracht-Anhängern hatte in der Schlussphase der Partie in Mailand Pyrotechnik gezündet. Eine Leuchtrakete landete in einem Inter-Fanblock, eine weitere verfehlte nach Schlusspfiff einen Mailänder Profi auf dem Rasen nur knapp.

Bereits beim Gruppenspiel bei Lazio Rom im Dezember waren die Frankfurter Fans mit einem ähnlichen Vergehen negativ aufgefallen. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte den Klub damals mit einer Ausschlussstrafe für das nächste internationale Auswärtsspiel belegt, die Strafe jedoch für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Dies könnte nun hinfällig sein. 

Die UEFA verhandelt am 28. März darüber, ob Eintracht-Fans beim Viertelfinal-Hinspiel am 11. April ins Lissaboner Stadion dürfen oder nicht. (SID)

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