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Der erste Weltstar des Fußballs: Pele wird 80

“Der Größte aller Zeiten”: Pele feiert heute 80. Geburtstag

Köln – Nicht nur für Franz Beckenbauer ist er “der größte Fußballer aller Zeiten”. Der “Kaiser” gratulierte seinem Freund Pele bereits vorab per Video – denn “o Rei”, Brasiliens Fußball-König, wird am heutigen Freitag 80. “Was ich von dir gesehen habe, war immer ein großes Schauspiel”, schrieb der fünf Jahre jüngere Beckenbauer dem Jubilar außerdem.

Trotz Corona-Isolation in seiner noblen Strandvilla in Guaruja wenige Autominuten von Santos entfernt und über vier Jahrzehnte nach seinem letzten offiziellen Spiel ist der FIFA-Jahrhundertfußballer immer noch präsent. Seit langem gibt es Pele aber nur noch virtuell und online zusehen. Dabei lagen für den Ehrentag über 200 Interview-Anfragen aus aller Welt für ihn vor.

“Ich möchte, dass man sich an mich erinnert, mich nicht vergisst. Nur das!”, wünscht sich der in einem kleinen Dorf namens Tres Coracoes (drei Herzen) geborene Edson Arantes do Nascimento seit jeher. Und dazu hat er unter seinem Künstlernamen Pele viel beigetragen.

Seine Ruhmeshalle beeindruckt noch heute: Jüngster Torschütze in einem WM-Finale, als er 1958 in Schweden gegen die Gastgeber mit 17 Jahren und 249 Tagen zweimal traf. Selber festgehaltene 1281 Treffer in 1363 Spielen. Unzählige Titel überall auf dem Globus mit dem FC Santos, mit Cosmos New York und vor allem die WM-Triumphe 1958, 1962 und 1970 mit der Selecao.

Im zweiten Leben versuchte sich der aus einfachen Verhältnissen stammende Afrobrasilianer – manchmal peinlich, meist mittelprächtig – als Sänger, Schauspieler, Sportminister oder Unternehmer, versilberte seinen Ruf in Werbekampagnen und nutzte den Ruhm als Fußball-Botschafter.

“In den letzten Jahren hatten wir beide mit ein paar gesundheitlichen Wehwehchen zu kämpfen”, schrieb Beckenbauer über Pele in der Bild am Sonntag voller Mitgefühl. Die Gehhilfe ist Peles ständiger Begleiter. Manager Joe Fraga versprach dennoch: “Nach dem Geburtstag werden wir viele Aktionen für seine Stiftung machen.” (SID)

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