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Flamur Kastrati leistete sich homophobe Entgleisung

Ex-Zweitliga-Profi Kastrati: Homophobe Beleidigung gegen Trainer

München – Erst eine schwere homophobe Beleidigung – und dann eine fadenscheinige Entschuldigung: Der frühere Zweitliga-Profi Flamur Kastrati (Osnabrück, Duisburg, Aue) hat sich massiv daneben benommen.

“Halt’s Maul und setz’ dich hin, du verdammte Schwuchtel!”, rief der 28 Jahre alte Stürmer vom norwegischen Erstligisten Kristiansund BK in Richtung Trainer Dag-Eilev Fagermo von Valerenga IF. Und das ist noch die nette Übersetzung der Entgleisung.

Auf Nachfrage im Eurosport-Interview nach dem Spiel (1:1), ob er das wirklich gesagt habe, wiederholte Kastrati seinen Ausfall. “Er hat eine große Klappe, da musst du es aushalten, dass du mal was zurückkriegst”, sagte er und ergänzte: “Er ist derjenige in Norwegen, der am meisten Sch… über andere erzählt. Da muss er es abkönnen, Sch… zurückzubekommen.”

Am Montag versuchte Kastrati den Schaden zu korrigieren. Er habe die genaue Bedeutung des Wortes nicht gekannt, behauptete der in Oslo geborene Nationalspieler Kosovos in der Zeitung Verdens Gang. Doch ihm ist klar: “Wahrscheinlich hält das ganz Norwegen für die schlechteste Entschuldigung eines Fußballers aller Zeiten.”

Schiedsrichter Tom Harald Hagen hat von dem Vorfall nichts mitbekommen, der norwegische Verband (NFF) kündigte eine Untersuchung an. Fagermo reagierte übrigens mit einem lockeren Spruch: “Hast du dieses Jahr schon getroffen?” Hintergrund: Kastrati ist seit August 2019 ohne Tor. (SID)

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