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FIGC und Gravina fordern finanzielle Unterstützung

Italiens Fußball fordert finanzielle Unterstützung von der Regierung

Köln – Der italienische Fußballverband FIGC hat einen eindringlichen Appell an die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi für finanzielle Unterstützung gerichtet. “Die schwerwiegenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, denen die Profiklubs ausgesetzt sind, sind nicht mehr tragbar und gefährden das Überleben des gesamten Sektors”, hieß es im Schreiben von Verbandschef Gabriele Gravina an Draghi.

“Wir befinden uns an einem Scheideweg, wir müssen schnell handeln, um zu verhindern, dass die Krise des Profifußballs die Vereine dazu zwingt, ihre Aktivitäten einzustellen und damit den gesamten Sportsektor in die Knie zu zwingen”, führte Gravina aus.

Mehrere Maßnahmen fordert der Verband von der Regierung, darunter die Aussetzung fälliger Zahlungen für direkte und indirekte Steuern sowie für Sozialversicherungsbeiträge für mindestens zwei Jahre. Zudem soll das Werbe- und Sponsoringverbot für Wettanbieter bis zum 30. Juni 2023 ausgesetzt werden. 

Der Verband wünscht sich überdies, dass die Vereine ihre Steuerschulden in Raten zahlen können. Gravina regte zudem einen “Fond zur Rettung des Fußballs” an, in den bis zum 30. Juni 2023 ein Prozent der Gesamteinnahmen aus Sportwetten fließen sollen. Dieses Geld soll dem gesamten Fußball in Italien zugutekommen. (SID)

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