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Präsident Karim für weitere drei Monate gesperrt

Missbrauchsvorwürfe: Afghanistans Präsident Karim bleibt gesperrt

Zürich – Präsident Keramuudin Karim vom afghanischen Fußballverband AFF bleibt als Folge der Missbrauchsvorwürfe gegen AFF-Offizielle gesperrt. Die Ethikkommission des Weltverbandes FIFA verlängerte die Mitte Dezember ausgesprochene 90-Tage-Sperre vorerst um weitere drei Monate.

Mehreren AFF-Offiziellen wird vorgeworfen, Nationalspielerinnen sexuell missbraucht und körperlich misshandelt zu haben. Die afghanische Regierung hat ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

Vertreter des Frauenteams hatten dem Guardian gesagt, dass die Misshandlungen im Lande – unter anderem im Hauptquartier des Verbandes – und bei einem Trainingslager in Jordanien im Februar 2018 stattgefunden haben sollen. Hauptsponsor Hummel hatte bereits nach Bekanntwerden der Anschuldigungen Konsequenzen gezogen und die Zusammenarbeit mit dem Verband beendet. (SID)

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