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Strafen für Irans Streithähne nach Asien-Cup-Tumult gefordert

Teheran – Irans Streithähne droht wegen der Tumulte beim Halbfinal-Aus bei der Fußball-Asienmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Japan (0:3) in der Heimat ein Nachspiel. Der stellvertretende Parlamentssprecher Ali Motahari forderte für Stürmer Sardar Azmoun wegen eines Schlags ins Gesicht eines japanischen Gegners sowie zwei weitere beteiligte Spieler disziplinarische Konsequenzen.

„Angesichts der Terrorismus- und Gewaltvorwürfe der USA und von Israel gegen uns war ihr Verhalten vor den Augen der Welt ein fataler Schlag ins Gesicht der iranischen Nation. Sie müssen dafür bestraft werden“, schrieb Motahari bei Instagram. 

Auch rein sportlich stellte der reformistische Spitzenpolitiker die iranische Mannschaft in den Senkel: „Das Team, das Asienmeister hätte werden können, ist an seiner geistigen, psychologischen und moralischen Schwäche gescheitert.“

Die iranischen Medien gingen ebenfalls hart mit der Mannschaft des zurückgetretenen Nationaltrainers Carlos Queiroz ins Gericht. Die Zeitung Vatan-e Emrooz kritisierte, dass die Spieler sich durch „kindisches Verhalten“ selbst um einen Erfolg gebracht haben. (SID)

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