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Alaba wird bei Real Madrid die Nummer 4 tragen

Alaba übernimmt Trikotnummer 4 bei Real von Ramos

München – Der langjährige Bayern-Star David Alaba tritt beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid gleich mehrfach in die Fußstapfen des abgewanderten Kapitäns Sergio Ramos. Wie die Königlichen bei der offiziellen Präsentation des österreichischen Nationalspielers am Mittwoch bekannt gaben, wird der 29-Jährige die Trikotnummer 4 von Ramos übernehmen. Bei Bayern München trug Alaba, der in Madrid für fünf Jahre unterschrieb, die Rückennummer 27.

Das ist in Spanien allerdings nicht möglich, da Spieler aus der ersten Mannschaft nur aus den Zahlen 1 bis 25 wählen dürfen. “Am Dienstag ist der Klub auf mich zugekommen und hat mir die Nummer 4 angeboten. Es gab nicht so viele Optionen, aber ich weiß natürlich, wofür diese Nummer steht: Sie steht für Stärke, für Leadership”, sagte Alaba bei seiner Vorstellung. 

Es sei ein “großer Tag” seiner Karriere. “Ich freue mich sehr, bin sehr stolz und geehrt. Hala Madrid!”, sagte er. Alaba bestätigte, dass es mehrere Angebote gab, allerdings sei das “hier der größte Klub der Welt”. Auf welcher Position er spielen will, verriet Alaba nicht, er sei “flexibel einsetzbar”.  

Zuvor war er von Real-Präsident Florentino Perez begrüßt worden. “Du kommst von Bayern München, einem der größten Klubs der Welt, ein befreundeter Verein, mit dem du 28 Titel gewonnen hast”, sagte Perez: “Wir sind froh, auf dich zählen zu dürfen.”

Der Wiener hatte die Bayern im Sommer nach 13 Jahren ablösefrei verlassen. Der deutsche Rekordmeister hatte sich mit dem Abwehrchef nicht auf eine Verlängerung einigen können.

Bei den Königlichen kommt es für Alaba zu einem Wiedersehen mit Trainer Carlo Ancelotti, der im Sommer den abgewanderten Erfolgscoach Zinedine Zidane beerbte. Alaba und Ancelotti hatten in München in der Saison 2016/17 gemeinsam den deutschen Meistertitel gewonnen.

Auch auf das Wiedersehen mit Nationalspieler Toni Kroos, mit dem er schon einige Jahre in München zusammengespielt hatte, freue sich Alaba. “Natürlich”, sagte er, “habe ich mit Toni gesprochen.” (SID)

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