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Illgner: Erste Real-Gehälter wurden in Plastiktüten überreicht

Köln – Beim Champions-League-Finalisten Real Madrid ging nicht immer alles königlich zu. Laut des früheren Fußball-Nationaltorhüters Bodo Illgner war der spanische Top-Klub beim Wechsel des Ex-Kölners nach Madrid im Jahr 1996 so pleite, dass er seine ersten beiden Monatsgehälter in Plastiktüten überreicht bekommen hat. “Die haben den Tresor aufgemacht und die Peseten rausgekratzt”, sagte der 51-Jährige bei Markus Lanz im ZDF.

Illgner, der 1998 zusammen mit dem damaligen Real-Trainer Jupp Heynckes die Königsklasse gewonnen hat, soll in der spanischen Hauptstadt angeblich 1,8 Millionen Euro netto pro Jahr verdient haben. “Wir haben nach und nach erst erfahren, dass ich der Erste war, der Geld bekommen hat”, so der Weltmeister-Keeper von 1990. Illgners Ehefrau und Managerin Bianca Illgner berichtete: “Die wollten unbedingt, dass Bodo eine Firma in einem Steuerparadies gründet. Damit war ich überhaupt nicht einverstanden. Das haben wir nicht gemacht.”

Real, das am Dienstagabend durch ein 2:2 im Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern München zum dritten Mal in Folge ins Endspiel der Champions League eingezogen war, steht auch heute noch wegen möglicher Steuervergehen in der Kritik. Die spanischen Behörden untersuchen unter anderem die Vermögensverhältnisse von Superstar und Weltfußballer Cristiano Ronaldo. (SID)

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