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Mouctar Diakhaby vom FC Valencia

Nach rassistischer Attacke: Valencia geht vom Spielfeld – Liga ermittelt

Madrid – Die Mannschaft des FC Valencia hat am Sonntag beim Punktspiel in der spanischen Primera Division beim FC Cadiz wegen einer mutmaßlich rassistischen Beleidigung den Rasen zwischenzeitlich verlassen. Valencias Trainer Javi Gracia erklärte später, seinem Team sei für den Fall des Abbruchs eine Strafe angedroht worden.

“In der Kabine wurde uns gesagt, dass wir sanktioniert werden, sollten wir nicht weiterspielen. Wir haben dann mit Diakha (Mouctar Diakhaby; d.Red.) gesprochen. Er hat uns gesagt, dass er selbst zwar nicht mehr spielen wolle, aber vollstes Verständnis dafür hätte, wenn wir weiterspielen, um eine Strafe zu verhindern”, sagte Gracia. Der Schiedsrichterausschuss dementierte am Montag die Androhung einer Strafe.

Liga-Präsident Javier Tebas bestätigte derweil am Montag, dass der Vorfall untersucht werde. “Wir führen bereits eine interne Untersuchung mit den Videos und Bildern des Spiels durch, um zu klären, was passiert ist”, sagte Tebas bei Movistar. Die Darstellungen seien widersprüchlich, ergänzte er, “aber wenn man sich das Verhalten des Valencia-Spielers anschaut, kann man sehen, dass etwas passiert ist”.

Nach einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen Valencias Diakhaby und Juan Cala von den Gastgebern verschwanden die Gäste nach einer halben Stunde geschlossen in die Kabine.

“Das Team hat sich besprochen und entschieden weiterzuspielen, um für die Ehre des Klubs zu kämpfen, aber Rassismus in jeglicher Form zu verdammen”, hieß es in einer Mitteilung in den Sozialen Netzwerken. Der Franzose Diakhaby sei rassistisch verunglimpft worden, er habe aber “seine Teamkollegen gebeten, auf das Feld zurückzukehren”.

Diakhaby wurde ausgewechselt und verfolgte den Rest des Spiels von der Tribüne aus. Cala blieb zu Beginn der zweiten Halbzeit draußen. Cadiz gewann die Partie mit 2:1 (1:1), zum Zeitpunkt der Unterbrechung hatte es 1:1 gestanden. (SID)

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