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Rafael Dudamel spricht über einen möglichen Rücktritt

Venezuela-Coach Dudamel schließt Rücktritt nicht aus

Madrid – Venezuelas Fußball-Nationaltrainer Rafael Dudamel hat nach dem überraschenden 3:1-Länderspielsieg gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien in Madrid seinen Rücktritt nicht ausgeschlossen. “Ich wundere mich, dass ich immer noch da bin”, sagte der 46-Jährige, “ich habe meine Aufgaben schon zur Verfügung gestellt. Wir befinden uns in sehr unruhigem Gewässer, weil alles sehr politisiert wird.”

Dudamel bestätigte, dass er sich in Spanien mit dem Vertreter des selbst ernannten Interims-Präsidenten Juan Guaido, Antonio Ecarri, getroffen habe. Dieser hatte einen Tweet von dem Treffen abgesetzt und es öffentlich gemacht. Dudamel warf Ecarri vor, seinen Besuch bei der Nationalmannschaft politisch instrumentalisiert zu haben. “Das war eine sehr bittere Erfahrung, ich bin sehr enttäuscht”, sagte der Fußballlehrer.

Er habe den Vertreter von Guaido aus Respekt vor der Nationalmannschaft, “die das ganze Land vereine”, empfangen. Der Coach berichtete, dass er bei einem vorherigen Länderspiel in Ecuador auch den Botschafter von Venezuelas umstrittenem Präsidenten Nicolas Maduro getroffen habe. 

Seit dem 23. Januar gibt es zwischen Maduro und Oppositionsführer Guaido, der sich als Präsident der Nationalversammlung zum Interims-Präsidenten ausgerufen hat, einen heftigen Machtkampf. Auch Deutschland hat wie viele westliche Regierungen Guaido als Interims-Präsidenten anerkannt. (SID)

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